Hamas

Staatsanwaltschaft prüft Pro-Hamas-Tweets von Berner Dozent

Ein Dozent der Uni Bern sorgte mit der Verherrlichung des Hamas-Terrors in Israel im Netz für Bestürzung. Nun wurde die Staatsanwaltschaft aktiv.

uni bern
Das Hauptgebäude der Uni Bern. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Mitarbeiter der Uni Bern bezeichnete den Hamas-Angriff auf Israel als «Geschenk».
  • Im Netz sorgte er mit seinen Posts für Bestürzung. Die Uni hat ihn freigestellt.
  • Nun wird die Staatsanwaltschaft aktiv.

Die erneute Eskalation im seit Jahren schwelenden Nahostkonflikt hat bisher mehr als 1200 Israelis und 900 Palästinensern das Leben gekostet. Ein Dozent der Uni Bern kommentiert auf der Plattform «X» den Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel – und macht kein Geheimnis aus seiner Sympathie.

So sprach er am Tag der Terroroffensive vom «besten Geschenk, das ich vor meinem Geburtstag» bekommen habe. In einem anderen Post kommentierte er ein Video des Überraschungsangriffs mit den Worten «Shabbat Shalom» («Friede sei Sabbat»).

Die Posts haben nun auch die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Wie sie gegenüber «20 Minuten» bestätigt, prüft sie den Sachverhalt auf eine mögliche strafrechtliche Relevanz hin.

Tweets sorgen für Empörung

Die Empörung über die Tweets ist gross: In den sozialen Netzwerken wird die Entlassung des Dozenten gefordert. Expertinnen und Experten stufen die Posts als terrorverherrlichend ein.

Glauben Sie, dass es im Nahost-Konflikt bald eine Lösung gibt?

Zusätzlich brisant: Der Mitarbeiter soll der Lebensgefährte von Institutsleiterin Serena Tolino sein.

Uni stellt Dozenten frei

Auch die Uni Bern hat sich auf «X» zum Fall geäussert. «Wenn sich Mitarbeitende bei Meinungsäusserungen nicht gemäss den einschlägigen Richtlinien der Uni Bern verhalten, hat dies Konsequenzen», teilt die Uni mit.

Die Postings des Dozenten seien inakzeptabel, teilte die Uni Bern mit. Der Dozent werde «aufgrund einer eingehenden Beurteilung der Sachlage mit sofortiger Wirkung bis zur abschliessenden Klärung der Konsequenzen» freigestellt, teilte die Universität der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch mit.

Kommentare

User #224 (nicht angemeldet)

Russland ist neutral wie wir Schweizer, verkaufen Waffen an egal wen.

User #3333 (nicht angemeldet)

Wird Molina und Frau Badetscher auch untersucht?

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