Ruswil: Neue Verwaltungsrätinnen für Alterswohnzentrum

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Zwei Frauen komplettieren bald den Verwaltungsrat des Alterswohnzentrums in Ruswil. Gestartet wird im kommenden September.

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In Ruswill komplettieren zwei Frauen den Verwaltungsrat des Alterswohnzentrums im kommenden September. Steigende Fallzahlen beschäftigen dort die Sozialabteilung.

Der Gemeinderat hat mit Andrea Stadelmann Krummenacher aus Ruswil und Luzia Thür aus Dagmersellen zwei neue Verwaltungsrätinnen für das Alterswohnzentrum Ruswil gewählt. Sie ersetzen Christoph Furrer und Irene Wolfisberg Lütolf, die beide per Ende August 2021 aus dem Verwaltungsrat zurücktreten. Der Gemeinderat hatte die zwei Mandate ausgeschrieben. Es sind erfreulich viele und qualitativ hochstehende Bewerbungen eingegangen. Bei der Auswahl hat der Gemeinderat den Fokus gemäss Reglement Alterswohnzentrum Ruswil auf fachliche und wirtschaftliche Kompetenzen gelegt. Der Verwaltungsrat ist nicht parteipolitisch zusammengesetzt. Andrea Stadelmann leitet die interdisziplinäre Privatabteilung und Rehaklinik im Spital Wolhusen. Luzia Thür ist Leiterin Pflege und stellvertretende Geschäftsleiterin im Domicil Wyler in Bern. Das Domicil ist spezialisiert auf Kurzaufenthalte und Rehabilitation im Alter.

Fundiertes Wissen für Herausforderungen in der Pflege

Die beiden frisch gewählten Verwaltungsrätinnen verfügen über aktuelles und vertieftes Wissen aus dem Pflegebereich. Sie bringen ähnliche berufliche Hintergründe mit wie die scheidenden Mitglieder. Daneben arbeiten Sie in Ihren Institutionen aktiv auf strategischer Ebene mit und kennen die gegenwärtigen und hohen Herausforderungen in der Pflege bestens. Die Wahl gilt zunächst bis zum Ende der laufenden Amtsperiode 2020 - 2024. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass Andrea Stadelmann Krummenacher und Luzia Thür den Verwaltungsrat menschlich und fachlich bestens ergänzen.

Steigender Unterstützungsbedarf

Die Sozialabteilung der Gemeinde sieht sich in den vergangenen Monaten mit einem deutlich erhöhten Unterstützungsbedarf konfrontiert – im gesamtschweizerischen Vergleich nicht ungewöhnlich. Der Anstieg ist teilweise auf das Bevölkerungswachstum und die Coronakrise zurückzuführen. Daneben sind zunehmend junge Personen auf wirtschaftliche Sozialhilfe angewiesen. Bei Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen ist in den ersten zehn Jahren der Kanton für die Ausrichtung der Sozialhilfe zuständig. Danach wechselt die Zuständigkeit zu den Gemeinden. Hier übernahm die Gemeinde Ruswil in der Vergangenheit bereits Dossiers. Sowohl bei jungen Personen wie auch bei den Flüchtlingen handelt es sich oft um komplexe Fälle. Eine enge Begleitung ist nötig, mit dem Ziel die unterstützten Personen rasch aus der wirtschaftlichen Sozialhilfe abzulösen.

Personalressourcen in Altersarbeit notwendig

Zusätzlich sollen mögliche Rückforderungen weiterhin aktiv bewirtschaftet werden. All dies ist nur mit genügend Personalressourcen möglich um auch den steigenden Bedarf in der Altersarbeit und an Betreuungsgutscheinen zu decken. Der Gemeinderat hat daher im Stellenplan eine Aufstockung der Pensen in der Sozialabteilung beschlossen. Zur administrativen Entlastung der fallführenden Abteilungsleiterin und der Sozialarbeiterin in Ausbildung wird eine neue Sacharbeiterstelle mit Pensum von maximal 60 % geschaffen. Zusätzlich wird das Pensum im Bereich der Fallführung befristet bis Ende Juni 2022 um 20 % erhöht. So möchte der Gemeinderat die Möglichkeit schaffen, die steigenden Fallzahlen zu bewältigen und die erwartete Entlastung durch Administrationspersonal zu beobachten. Vorab werden interne Pensenanpassungen beim bestehenden Personal geprüft, nötige Stellenausschreibungen folgen in nächster Zeit.

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