Erster Snow Sports Summit in St. Moritz
Im Rahmen des FIS Alpinen Ski Weltcups der Damen hat am Freitag, 4. Dezember 2020, zum ersten Mal der Snow Sports Summit St. Moritz stattgefunden.

Das erste Snow Sports Summit St. Moritz hat aufgrund der aktuellen Covid-Situation im geschlossenen Kreis und nur auf Einladung stattgefunden. Rund 20 Personen haben im Theatersaal des Hotels Reine Victoria verschiedenen Input-Referaten und der Podiumsdiskussion zugehört.
Im Zentrum standen dabei der Wertewandel sowie die Nachhaltigkeit des Schneesports. Referent Walter Mengisen (ehemaliger Stv. Direktor des BASPOs und Professor an der Hochschule für Sport in Magglingen) zeigte auf, wie verschiedene Mega-Trends den Schneesport auf unterschiedlicher Weise beeinflussen.
Damit sich dieser weiterentwickeln könne, sei es wichtig, diese Trends und die daraus resultierenden Konsequenzen zu erkennen und Schlüsse daraus zu ziehen. Denn eine Weiterentwicklung des Schneesports sei unumgänglich.
Zu diesem Thema äusserten sich in den nachfolgenden Referaten auch Matthias Rietschin (Leiter Marketingprojekte / Stv. Leiter Sponsoring bei Swiss-Ski), Michael Morgenthaler (Sponsoringleiter BKW), Mario Seebacher (Bereichsleiter Alpintechnik und Schneeanlagen AEP) sowie Rolf Schwery (Geschäftsführer SchweryCade). An der abschliessenden Podiumsdiskussion nahmen alle Referenten sowie Diego Züger (Stv. Geschäftsführer Swiss-Ski) teil.
Plattform für fachlichen und sozialen Austausch
Die erste Austragung des Snow Sports Summit hat St. Moritz gemeinsam mit Swiss Ski und dessen Verbandssponsor BKW sowie der Fachhochschule Graubünden organisiert. Ziel des Gipfeltreffens ist, Branchenexperten eine geeignete Plattform für den fachlichen und sozialen Austausch zu bieten und aktuelle Schneesportthemen aufzugreifen.
Eines der erklärten Ziele ist zudem, eine Plattform für die nächste Generation zu bieten und diese in die Diskussion aktiv einzubeziehen. In Zukunft wird der Snow Sports Summit St. Moritz jährlich im Rahmen der Ski-Weltcup-Rennen in St. Moritz durchgeführt. Ab nächstem Jahr soll auch die Öffentlichkeit die Möglichkeit erhalten, an den Podiumsdiskussionen sowie Referaten teilzuhaben.