Ghislaine Maxwell: In diesem Horrorknast schmort sie ein Jahr
Bis zu ihrer Anhörung nächstes Jahr muss Epsteins «Zuhälterin» Ghislaine Maxwell im Knast schmoren. Die Anstalt «MDC» wird als «Hölle auf Erden» bezeichnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Ghislaine Maxwell ist die Komplizin des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.
- Ihre Anhörung findet nächstes Jahr statt, ihr drohen 35 Jahre Haft.
- Bis dahin schmort die Britin in einem berüchtigten Knast in Brooklyn.
Seit dieser Woche steht es fest: Ghislaine Maxwell (58) sitzt bis zu ihrer Gerichtsanhörung nächsten Sommer im «Metropolitan Detention Center» (MDC) in Brooklyn!
Bis zuletzt hatte die «Zuhälterin» von Jeffrey Epstein (†66) gehofft, gegen eine Kaution von umgerechnet fünf Millionen Franken freizukommen. Doch nichts da! Die Richterin blieb knallhart und schickte die Britin zurück in den Knast.
Nach dem Urteil brach Maxwell in bittere Tränen aus. Und das aus gutem Grund: Beim «MDC» handelt es sich nicht um irgendein Gefängnis. Die Zeitung «Daily News» bezeichnet die Anstalt als «Hölle auf Erden».
Der Knast hat den Ruf, eines der schlimmsten Gefängnisse der USA zu sein. Immer wieder sorgen die menschenunwürdigen Verhältnisse für Negativschlagzeilen und Skandale.
Aktuell haben die Insassen auch noch mit einem schlimmen Ausbruch des Coronavirus zu kämpfen.
Bereits ihre Ankunft fiel für die Epstein-«Zuhälterin» alles andere als angenehm aus. Maxwell musste sich nackt ausziehen und die Wärterinnen suchten in allen Körperöffnungen nach versteckten Gegenständen. «Das ist für die meisten eine traumatisierende Erfahrung», so Ex-«MDC»-Leiter Cameron Lindsay zur Zeitung.
Ghislaine Maxwell lebt in Minizelle
Weiter lebt Maxwell in einer Minizelle. Gerade mal drei mal vier Meter gross ist ihr neuer Wohnraum. Nebst einem unbequemen Bett befindet sich im Raum nur noch ein Klo ohne Deckel und ein am Boden angeschraubter Tisch. Für die an Luxus-gewohnte 58-Jährige ein Gräuel.
Da sich ihr Komplize Epstein vergangenen August in seiner New-Yoker-Zelle das Leben genommen hat, steht Maxwell unter «Suicide Watch».
Das heisst, sie wird rund um die Uhr von Personal überwacht und muss Papierkleidung tragen.
Und es kommt noch heftiger: Da sie als Promi vor dem Zorn der anderen Häftlinge geschützt werden soll, muss Maxwell fast täglich ihre Zelle wechseln.
Ob Ghislaine je wieder auf freiem Fuss sein wird, ist fraglich: Ihr wird vorgeworfen, minderjährige Mädchen für den pädophilen US-Millionär rekrutiert haben. Ihr drohen bis zu 35 Jahre Haft.