Coronavirus: Impfchef Berger will wohl 4. Impfung im Herbst

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Bern,

Impfchef Berger will wohl einen zweiten Booster gegen Corona im Herbst. Auch GDK-Präsident Engelberger fordert eine Empfehlung.

Entführung Impfchef Christoph Berger
Christoph Berger, Chef der Eidgenössischen Kommission für Impffragen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Impfchef Berger ist ein Booster des Boosters gegen Corona im Herbst möglich.
  • Eine Empfehlung sei auch nur für ältere Personen und solche mit hohem Risiko möglich.
  • In einigen Ländern werden gewisse Gruppen bereits zum vierten Mal geimpft.

Die Corona-Lage in der Schweiz ist aktuell sehr entspannt: Die Fallzahlen sinken, Massnahmen gibt es keine mehr – die Normalität ist zurückgekehrt. Im Hinblick auf die weiter steigenden Temperaturen wird auch kein Anstieg in naher Zukunft erwartet. Doch was passiert, wenn es im Herbst wieder kälter wird und sich die Menschen vermehrt in Innenräumen aufhalten?

Darauf bereitet sich die Schweiz nun vor: Der Bund hat seine Szenarien für den Corona-Herbst bereits veröffentlicht. Eines davon sieht eine zweite Auffrischung der Impfung gegen das Coronavirus vor. Eine Empfehlung dafür liegt in der Schweiz nicht für die breite Bevölkerung vor. Es gebe aktuell keinen Bedarf für einen zweiten Booster, sagt Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, der Tagesschau.

Coronavirus
Geben die Impfungen gegen das Coronavirus im Herbst ein Comeback? - Keystone

Für den Herbst sei es aber ein wahrscheinliches und mögliches Szenario. Deshalb werde das Ekif bereits im Frühsommer über die Empfehlung informieren, Feinanpassungen könnten anschliessend gemacht werden.

Möglich sei beispielsweise, den Booster des Boosters Personen über 65 Jahren oder mit chronischen Krankheiten zu empfehlen, so Berger. Doch Details würden von der Immunität, der Viruszirkulation und auch der Verfügbarkeit der Impfstoffe gegen Corona abhängen.

Würden Sie sich ein viertes Mal impfen lassen?

Das Ekif steht auch unter Druck: Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz, sagt gegenüber der Tagesschau von SRF: «Wir erwarten eine klare Mitteilung von Ekif, ob der zweite Booster empfohlen ist und für wen.»

In anderen Ländern wird die Auffrischung der Auffrischung bereits verabreicht. Israel impft bereits die gesamte Bevölkerung zum vierten Mal. Deutschland und Österreich zumindest ältere Personen und solche mit einem erhöhten Risiko.

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