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Insa-Umfrage: AfD in Sachsen bei 35 Prozent - deutlich vor der CDU

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Deutschland,

Laut Insa-Umfrage ist die AfD im Bundesland Sachsen der Spitzenreiter – damit klar vor der CDU. Die AfD kommt auf 35 Prozent, die CDU ist bei 29 Prozent.

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AfD-Chef Tino Chrupalla beim Landesparteitag der AfD Niedersachsen in Celle. - Julian Stratenschulte/dpa

Ein Jahr vor der Landtagswahl in Sachsen liegt die AfD einer Insa-Umfrage zufolge in dem Bundesland auf Platz eins – klar vor der CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Die AfD kommt auf 35 Prozent, wie die «Leipziger Volkszeitung» (LVZ) am Donnerstag berichtete. Die CDU steht bei 29 Prozent. Die LVZ hatte die Umfrage zusammen mit der «Freien Presse» und der «Sächsischen Zeitung» in Auftrag gegeben.

Neun Prozent der Befragten würden die Linke wählen, sieben Prozent die SPD, sechs Prozent die Grünen und fünf Prozent die FDP. Für eine Fortsetzung der aktuell regierenden Koalition aus CDU, SPD und Grünen würde das wohl nicht reichen. In Sachsen ist die nächste Landtagswahl für den 1. September 2024 geplant.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Insa gibt eine statistische Fehlertoleranz von plus/minus 2,2 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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Kommentare

User #2070 (nicht angemeldet)

Die AfD hat ja weite Teile ihres Programms von der SVP abgeschrieben. Die AfD will - wie die SVP - Volksabstimmungen. Die AfD will - wie die SVP - keine Waffenlieferungen an die Ukraine. Die AfD will - wie die SVP - die illegale Migration bekämpfen. Die AfD ist - wie die SVP - gegen die EU. Die AfD ist - wie die SVP - für Steuersenkungen und will die Staatsbürokratie abbauen. Der einzige Unterschied ist, dass die Schweizer mit der SVP wesentlich professioneller umgehen als die Deutschen mit der AfD. Für die SVP gelten dieselben Spielregeln wie für die anderen Parteien. Keine Bevorzugung, keine Benachteiligung.

User #4612 (nicht angemeldet)

Ja logisch wenn die AFD als "einzige Partei für die Anliegen der einfachen Menschen" verkauft. Ob wir denen trauen können, wissen wir nicht, aber hauptsache was neues, 16 jahre CDU/Mutti sind halt nicht ohne Effekt. Ich hoffe aber das die Gesprächskultur gewinnt und nicht die "ich cancle dich wenn du nicht mit mir Einverstanden bist" Crowd.

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