Komitee reicht Initiative für Metro-Projekt ein
In der Stadt Luzern ist am Mittwoch die Volksinitiative «Die Metro Luzern verdient eine Chance» eingereicht worden. Nach Angaben des Initiativkomitees haben 1313 Stimmberechtigte das Begehren unterzeichnet. Nötig für das Zustandekommen sind 800 Unterschriften.

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Die Initiative verlangt von der Stadt, das Projekt Metro-Luzern als möglichen Beitrag zur Lösung der Parkplatzprobleme in der Innenstadt zu behandeln. Die Idee solle unter Berücksichtigung der kurz-, mittel- und langfristigen Mehrwerte geprüft und weiter entwickelt werden.
Die Initianten werfen der Stadt vor, das Projekt einer Metro vom Gebiet Ibach ins Stadtzentrum zu übergehen und sich zu Unrecht nur auf andere Lösungsansätze zu konzentrieren. Sie verlangen, dass das Metro-Projekt mit den Projekten Museggparking, Seeparking Schweizerhof und Parking Allmend verglichen wird.
Die Idee, ausserhalb der Stadt ein Parkhaus zu bauen und mit einer unterirdischen Bahn mit dem Zentrum zu verbinden, gibt es seit 2013. Vorgesehen sind im Ibach bei der Autobahnausfahrt Emmen Süd 170 Parkplätze für Reisebusse. Dies soll die Innenstadt vom Car-Verkehr entlasten und den Touristen ermöglichen, schnell ins Zentrum der Stadt zu gelangen.
Dem Initiativkomitee gehören nach eigenen Angaben Private sowie Politiker der SVP, BDP und GLP an.
-Mitteilung der SDA (mis)