Olympia-Schwimmer wegen Vergewaltigung Minderjähriger verurteilt

Nau Sport
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Grossbritannien,

Ein englischer Olympia-Schwimmer muss 21 Jahre in den Knast. Dem 35-Jährigen wird die Vergewaltigung Minderjähriger zur Last gelegt.

Antony James
Antony James nahm für Grossbritannien an den Olympischen Spielen 2012 teil. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der britische Schwimmer Antony James wird zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt.
  • Er hatte unter anderem zwei minderjährige Mädchen vergewaltigt.

Antony James, ein ehemaliger britischer Olympia-Schwimmer, wird zu einer Gefängnisstrafe von 21 Jahren verurteilt. Der 35-Jährige aus Plymouth wurde wegen sexueller Vergehen schuldig gesprochen. Darunter fallen auch die Vergewaltigungen zweier minderjähriger Mädchen.

Antony James
Antony James muss ins Gefängnis. - afp

Zusätzlich zu den Vergewaltigungsvorwürfen wurde James im Oktober auch für schuldig befunden, eines der Mädchen unsittlich berührt und das andere dazu gebracht zu haben, ihm explizite Bilder zu senden. Beides geschah als die Opfer noch unter 16 Jahre alt waren.

Vergehen erstrecken sich über ein Jahrzehnt

Die Vorfälle ereigneten sich zwischen 2012 und 2022, wie das Plymouth Crown Court erfuhr. Die Taten wurden sowohl im Haus eines der Opfer als auch in einem Auto begangen.

In ihrer Aussage vor Gericht sagte eine der jungen Frauen: «Ich fühle mich so, als ob mir meine prägenden Teenagerjahre genommen wurden. Ich frage mich immer, was für ein Mädchen ich gewesen wäre, wenn ich dich nicht getroffen hätte.»

Antony James
Antony James wurde im vergangenen Herbst verhaftet. - afp

Richter Robert Linford ordnete an, dass James zwei Drittel seiner Strafe in Haft verbringen muss, bevor er auf Bewährung entlassen werden kann. Zudem wurde eine Anordnung zur Verhinderung sexueller Schäden für 25 Jahre erlassen und James lebenslang in das Register der Sexualstraftäter aufgenommen.

James gesteht weitere Vergehen

Im Oktober wurde James wegen insgesamt acht Anklagepunkten schuldig gesprochen. Darunter drei Vergewaltigungen und verschiedene Formen von sexuellen Aktivitäten mit einem Kind. Im April gab er zudem zu, sechsmal unanständige Bilder von einem Kind gemacht zu haben.

Die leitende Staatsanwältin sagte: «James war sich völlig bewusst, wie jung diese Opfer waren. Er hat dies auf wirklich abscheuliche Weise ausgenutzt und setzte seine Übergriffe fort. Auch nachdem sie 16 geworden waren.» Sie lobte den Mut der jungen Frauen, die ihre Beweise «so tapfer zur Verfügung gestellt haben».

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