FCZ tobt: Das sagt der Schiri-Boss zum Mini-Zupfer gegen YB
Der FCZ kassiert beim Out gegen YB im Cup eine frühe Rote. Nach Mini-Zupfer. Für Trainer Moniz ein Fehlentscheid. Nun äussert sich Schiri-Boss Wermelinger.
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Das Wichtigste in Kürze
- Rodrigo Conceiçao zupft leicht an Filip Ugrinics Trikot.
- Schiri Urs Schnyder zeigt dem FCZler nach VAR-Konsultation Rot.
- Der FCZ verliert danach – und findet den Entscheid falsch.
- Schiri-Boss Wermelinger erklärt bei Nau.ch, warum der Entscheid gefällt wurde.
Kurz nach Zubers Führungstreffer läuft Ugrinic nach einem Flipper-Ball plötzlich auf Goalie Brecher zu. Conceiçao versucht, den Spieler von YB am Torschuss zu hindern. Nach leichtem Zupfer strauchelt der Berner.
Schiri Urs Schnyder entscheidet erst auf Gelb und Freistoss. Nach VAR-Konsultation zückt der Unparteiische Rot. In Unterzahl verliert der FCZ das Spiel 2:3.
Nach der Partie ist der Fall für den Coach des FCZ, Ricardo Moniz, klar: «Ich sehe keine Rote Karte. Er rutscht aus und fällt über sein eigenes Bein.»
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Und sogar Gelb-Schwarz-Trainer Giorgio Contini gibt zu: «Wäre ich auf der anderen Seite, würde ich mich auch ärgern.»
Auf Anfrage von Nau.ch äussert sich jetzt Schiedsrichter-Chef Daniel Wermelinger zur brisanten Szene.
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Zu den unzufriedenen Zürchern sagt er: «Dass man es – unabhängig davon, wie man entscheidet – nicht allen recht machen kann, liegt in der Natur der Sache. Damit können und müssen wir umgehen.»
Schiri Schnyder habe «im Stadion das ‹Leibchenziehen› des YB-Spielers als Foul taxiert», erklärt Wermelinger.
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Mit Schnyders Platz-Entscheid sei dann auch die disziplinarische Sanktion klar. «Da es sich bei der Situation um das Verhindern einer klaren Torchance handelte. Entsprechend ist die Aktion mit einer roten Karte zu bestrafen.»
Ein Kompliment gibts für die Video-Schiris: «Weil der Schiedsrichter die Aktion mit einer gelben Karte beurteilt hat, war es richtig, dass der VAR bei diesem klaren, offensichtlichen Fehler eingegriffen hat.»