Ferrari schwach gestartet – Vasseur: «Potenzial nicht genutzt»

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Japan,

Nach den ersten beiden Rennwochenenden liegt Ferrari in der WM bereits im Hintertreffen. Teamchef Frederic Vasseur gibt zu: Man hat zu viele Fehler gemacht.

Ferrari Frederic Vasseur
Frederic Vasseur, Teamchef von Ferrari. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ferrari hat einen enttäuschenden Start in die neue Saison hingelegt.
  • Lewis Hamilton und Charles Leclerc liegen in der WM nur auf den Rängen neun und zehn.
  • Teamchef Frederic Vasseur ist sich des steigenden Drucks bewusst.

Der Saison-Auftakt von Ferrari liest sich für Tifosi äusserst schmerzhaft: Nur die Ränge acht und zehn beim Saisonstart in Australien, dann die Doppel-Disqualifikation in China. Der einzige Lichtblick bisher war der Sprint-Sieg von Superstar-Neuzugang Lewis Hamilton am Samstag vor dem China-GP.

Traust du Lewis Hamilton mit Ferrari den Weltmeistertitel zu?

Die Gesamtbilanz ist mit den WM-Rängen neun und zehn für Hamilton und Teamkollege Charles Leclerc enttäuschend. Mit dem wohl zweitschnellsten Auto ist Ferrari aktuell nur Vierter der Konstrukteurs-WM. Und das, obwohl Red Bull in den ersten Rennen de facto ein Ein-Mann-Team war.

Entsprechend selbstkritisch fällt die Analyse von Teamchef Frederic Vasseur vor dem Japan-GP am Wochenende aus. «Wir alle im Team müssen uns mehr denn je auf uns selber konzentrieren», fordert der Franzose. «Ziel ist es, Charles und Lewis zu ermöglichen, das volle Potenzial des SF-25 stets auszuschöpfen.»

Lewis Hamilton Ferrari
Lewis Hamilton vor Charles Leclerc (Ferrari) beim China-GP. - keystone

Denn dass der neue Ferrari durchaus über Potenzial verfügt, das steht ausser Frage. Nicht zuletzt Hamiltons Sprint-Sieg machte das eindrucksvoll deutlich. «Bisher haben wir dieses Potenzial nur freitags und beim China-Sprint abgerufen», kritisiert Vasseur. In Suzuka – wo Ferrari seit 21 Jahren sieglos ist – soll sich das ändern.

Ferrari muss zügig auf Touren kommen

«In der Formel 1 dreht sich alles um Details», weiss Vasseur, der auf eine gute Vorbereitung setzt. «Es braucht die Vorbereitung im Werk, die Umsetzung auf der Strecke, die Anpassung an wechselnde Bedingungen. Erst, wenn uns das gelingt, werden wir ein klares Bild davon haben, wo wir stehen.»

Lewis Hamilton Ferrari China
Lewis Hamilton (Ferrari) beim China-GP. - keystone

Gleichzeitig kann sich Ferrari aber nicht leisten, der eigenen Form noch lange hinterherzufahren. Denn der Rückstand auf den WM-Favoriten McLaren beträgt schon jetzt 61 Punkte. Der Konstrukteurs-Weltmeister ist mit Lando Norris und Oscar Piastri auch in Suzuka wieder der klare Favorit.

Kommentare

User #4781 (nicht angemeldet)

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