WM Titelverteidiger Luca Aerni vor der Kombination

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Schweden,

Kombi-Titelverteidiger Luca Aerni hat heute nur Aussenseiter-Chancen. Der Sieg dürfte nach Österreich oder Frankreich gehen.

Luca Aerni im Abfahrtstraining am Donnerstag in Are
Luca Aerni im Abfahrtstraining am Donnerstag in Are - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Heute Montag (11 Uhr) tritt Titelverteidiger Luca Aerni in Åre an.
  • Der amtierende Kombi-Weltmeister zählt nicht zu den Favoriten.

Wie schon in der Abfahrt der Männer macht das Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Der Start wird auf 12 Uhr verschoben.

Luca Aerni ist in der WM-Kombination in Åre heute Montag der Titelverteidiger. Er hofft nach den Enttäuschungen in den Weltcup-Slaloms in die Spur zurückzufinden. Doch als Favorit geht Aerni nicht an den Start der womöglich letzten WM-Kombi.

Slalom und Selbstvertrauen

Im Stangenwald ist es Aerni zuletzt überhaupt nicht nach Wunsch gelaufen. In den letzten drei Weltcup-Slaloms in Wengen, Kitzbühel und Schladming sei es unter anderem wegen den Pistenbedingungen schwierig gewesen.

«Und wenn es nicht wie erwartet vorangeht und man sich nicht anzugreifen getraut, wird es auf solchem Schnee schwierig.» In Are sind die Verhältnisse völlig anders, was Aerni zuversichtlich stimmt.

Aernis Lieblingsfarbe

Was die Ausrüstung betrifft, bereiten die Skischuhe Aerni Probleme. Mal trat Aerni mit den neuen, blauen Modellen seines Ausrüsters an, dann wieder mit den bisherigen weissen. «Die Farbe kann durchaus etwas ausmachen. Jede reagiert etwas anders auf die Kälte», sagt der Berner.

In der Abfahrt wird Aerni auf besonderes Material zurückgreifen. Er tritt mit Ski an, mit denen Gian-Luca Barandun gefahren ist. Anfang November verunglückte Baradun tödlich mit dem Gleitschirm.

Pinturault und Hirscher

Als Topfavorit geht Alexis Pinturault ins Rennen. Auch Teamkollege Victor Muffat-Jeandet hat mit dem starken zweiten Platz in Wengen für Aufsehen gesorgt.

Die grösste Konkurrenz erwartet die Franzosen aus dem Team der Österreicher. Mit Marcel Hirscher und Sandro Schwarz gehen dort zwei ganz heisse Eisen an den Start.

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