Bei der Einreise in die USA weiterhin Tests erforderlich
Während viele Länder Europas ihre Einreiseregeln lockern, setzt die US-Regierung ihren vorsichtigen Kurs fort. Wer aus dem Ausland anreist, muss weiterhin einen negativen Coronatest vorweisen können.

Das Wichtigste in Kürze
- Die US-Regierung hält weiterhin an verpflichtenden Coronavirus-Tests für Reisende aus dem Ausland in die Vereinigten Staaten unabhängig von deren Impfstatus fest.
«Wir bewerten ständig unsere Politik, aber die Erfordernis, sich vor der Abreise testen zu lassen, bleibt in ihrer heutigen Form bestehen», sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Karine Jean-Pierre. Änderungen an den Vorschriften würden ausschliesslich auf Basis der Beurteilung von Gesundheits- und Medizinexperten getroffen werden.
Die US-Reisebranche fordert ein Ende der Testpflicht für vollständig geimpfte Flugreisende. In einem Schreiben von Fluggesellschaften, Flughäfen, Hotelketten sowie Vereinigungen und Unternehmen aus der Branche an den Coronavirus-Koordinator des Weissen Hauses hatte es im vergangenen Monat geheissen, die wirtschaftlichen Einbussen wegen der Massnahme seien erheblich. Zudem wurde darauf verwiesen, dass es an den Landgrenzen zu Kanada und Mexiko keine Testpflicht gibt.
Reisende mit Zielen in den USA müssen sich am Tag vor ihrem internationalen Flug testen lassen und dürfen nur mit einem negativen Ergebnis an Bord. Die Testpflicht gilt unabhängig vom Impfstatus und sowohl für Ausländer als auch für Amerikaner. Ausgenommen sind Menschen, die frisch von Covid-19 genesen sind und ein Schreiben eines Arztes oder einer Gesundheitsbehörde vorweisen können. Für Flüge innerhalb der USA gilt dagegen keine Testpflicht und nach einem Urteil eines Bundesgerichts auch keine Maskenpflicht mehr.