Seit Monaten wurde über einen Google-Konkurrenten vom ChatGPT-Erfinder OpenAI spekuliert. Jetzt gibt es einen Prototyp, der auch auf Kooperationen mit internationalen Medien aufbaut.
SearchGPT soll sich auch auf Informationen aus Medienquellen stützen. (Archivbild)
SearchGPT soll sich auch auf Informationen aus Medienquellen stützen. (Archivbild) - Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI hat einen Prototyp ihrer mit Spannung erwarteten Suchmaschine enthüllt, der konkrete Antworten auf Fragen liefern soll. Eine «kleine Gruppe von Nutzern» bekommt nun testweise Zugang dazu. OpenAI baut bei SearchGPT unter anderem auf Partnerschaften mit Medienunternehmen auf.

Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob KI-Suchmaschinen dem dominierenden Branchenprimus Google gefährlich werden könnten. Versuche kleinerer Rivalen von OpenAI hinterliessen bisher keine Spuren im Google-Geschäft. ChatGPT ist allerdings der mit Abstand bekannteste Chatbot, der die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz lostrat. Google versucht unterdessen auch, seine Suchmaschine mit KI-Funktionen zu verbessern.

Altman: SearchGPT besser als Suche alter Schule

OpenAI sei überzeugt, dass die Suche viel besser sein könne als heute, betonte Firmenchef Sam Altman. Die Firma wolle aus dem Prototyp lernen und die Technologie dann in ChatGPT integrieren. Er selbst sei davon überrascht gewesen, wie sehr er SearchGPT der «Suche alter Schule» vorziehe.

Zu den Medienunternehmen, die mit OpenAI kooperieren, gehören unter anderem der deutsche Medienkonzern Axel Springer, Rupert Murdochs Zeitungsimperium News Corp und die «Financial Times». Es war zunächst unklar, ob alle bisher bekanntgegebenen Medienpartner auch bei SearchGPT dabei sind. News-Corp-Chef Robert Thompson betonte in der Pressemitteilung, OpenAI verstehe, dass KI-Suche sich auf verlässliche Informationen von Quellen stützen müsse, denen man vertraue.

Ad
Ad

Mehr zum Thema:

Künstliche IntelligenzGoogle