Verkauf

«Disaster Girl» macht mit NFT-Verkauf fast halbe Million Dollar

Merja Silfverberg
Merja Silfverberg

USA,

Mit dem Meme «Disaster Girl» wurde Zoe Roth 2008 zum Internet-Star. Nun hat sie das Originalbild für rund eine halbe Million Dollar als NFT versteigert.

Android Hände Mobiltelefon
Eine Person nutzt ihr Mobiltelefon. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine US-Amerikanerin ist weltweit seit 2008 durch das Meme «Disaster Girl» bekannt.
  • Nun hat die heute 21-Jährige das Originalbild als NFT versteigert.
  • Und damit kurzerhand rund eine halbe Million Dollar verdient.

US-Amerikanerin Zoe Roth wurde im Jahr 2008 mit dem Meme «Disaster Girl» zu einem Internet-Star. Nun hat die mittlerweile 21-Jährige laut der «New York Times» das Originalfoto als NFT verkauft. Und damit kurzerhand 485'000 Dollar verdient.

Auf dem Foto ist die Vierjährige vor einem brennenden Haus zu sehen. Es wurde von ihrem Vater, einem Hobbyfotografen, bei einer Feuerwehrübung in der Nachbarschaft aufgenommen. Sie grinst mit schrägen Haaren und einem wissenden Blick in die Kamera, während hinter ihr die Flammen toben. Bei ihrem Ausdruck kommt man auf den Gedanken, das Mädchen hätte beim Brand seine Finger im Spiel gehabt.

disaster girl
Das Meme «Disaster Girl» ist verkauft worden. - Twitter/@SARProgram

Das Bild verbreitete sich rasant im Internet. Plötzlich war ihr teuflisches Grinsen dank Photoshop vor allen möglichen Katastrophen der Weltgeschichte zu sehen. Obwohl sich Zoe Roth über die Kreativität der Leute freute, fühlte sie dabei aber auch einen Kontrollverlust. Durch den Verkauf konnte sie nun einen Teil der Kontrolle über die Situation wieder zurückgewinnen.

Original als Non-fungible Token versteigert

Über die Foundation-Plattform hat die College-Studentin das Originalfoto als Non-fungible Token (NFT) versteigert. Der Höchstbieter hat 180 Ether dafür gezahlt. Dieser Betrag der Kryptowährung entsprach zum Zeitpunkt der Versteigerung rund 485'000 US-Dollar. Roth verfügt jedoch weiterhin über das Copyright und bei jedem Weiterverkauf gehen zehn Prozent des Erlöses an sie.

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