Die ganze Welt versinkt in dem Streit um Freihandel und Zölle, die lateinamerikanischen Wirtschaftsverbünde aber wollen sich gegenseitig stärken.
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Die Mercosur, Wirtschaftsbund von Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay, traf sich Mitte Juni. Jetzt sollen auch die Länder Mexiko, Peru, Chile und Kolumbien einbezogen werden. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die zwei Wirtschaftsbünde Lateinamerikas treffen sich.
  • Da der interkontinentale Handel stockt, wollen sie den lateinamerikanischen ankurbeln.
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Inmitten des globalen Streits um Freihandel und Zölle wollen die lateinamerikanischen Wirtschaftsverbünde Pazifik-Allianz und Mercosur ihre Beziehungen stärken. Am Wochenende haben im mexikanischen Puerto Vallarta die Vorbereitungstreffen für den Gipfel auf Referentenebene begonnen. Am Montag kommen in dem Badeort an der Pazifikküste die Aussenminister zusammen, am Dienstag folgt das Treffen der Staats- und Regierungschefs. .

Mexiko verhandelt derzeit auf Druck der Vereinigten Staaten das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) mit den USA und Kanada neu. Der Mercosur ringt seinerseits seit rund zwei Jahrzehnten mit der Europäischen Union um ein Freihandelsabkommen.

Weil es bei den Verhandlungen nicht recht vorangeht und die Mitgliedsländer der beiden Wirtschaftsblöcke angesichts des zunehmenden Protektionismus in den USA nach neuen Absatzmärkten suchen, wollen die Pazifik-Allianz (Mexiko, Peru, Chile und Kolumbien) und der Mercosur (Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay) künftig untereinander mehr Handel treiben.

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