USA muss mit Gegenmassnahmen von EU und China rechnen
Die neuen Zölle der USA sorgen weltweit für Spannungen. EU und China kündigen Gegenmassnahmen an, um ihre wirtschaftlichen Interessen zu schützen.

US-Präsident Donald Trump hat ein umfassendes Zollpaket vorgestellt, das Importe aus allen Ländern mit einem Basiszoll von zehn Prozent belegt. Für viele Staaten gelten zusätzlich höhere Strafzölle, die sich nach Handelsdefiziten richten.
Laut «Tagesschau» werden Einfuhren aus der EU mit einem Zollsatz von 20 Prozent belastet, während chinesische Waren sogar mit bis zu 54 Prozent belegt werden. Trump argumentiert, dass die Zölle notwendig seien, um US-Unternehmen vor unfairen Handelspraktiken zu schützen.
Die Ankündigung löste weltweit Besorgnis aus. Laut «Die Zeit» warnen Experten vor einem möglichen Handelskrieg, der die Weltwirtschaft erheblich belasten könnte.
Reaktionen der Europäischen Union
Die EU reagierte mit scharfer Kritik auf Trumps Zollpolitik. Laut «n-tv» kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Gegenmassnahmen an.
Darunter mögliche Gegenzölle und Abgaben auf digitale Dienstleistungen von US-Unternehmen wie Google und Amazon. Gleichzeitig betonte sie die Bereitschaft zu Verhandlungen, um Handelshemmnisse abzubauen und einen Handelskrieg zu verhindern.

Von der Leyen erklärte, dass die Zölle nicht nur die Wirtschaft belasten, sondern auch Millionen Menschen treffen könnten. Höhere Lebensmittelpreise und steigende Transportkosten seien absehbare Folgen.
Laut «Süddeutsche Zeitung» arbeitet die EU bereits an einem Massnahmenpaket, um ihre Unternehmen und Interessen zu schützen.
Chinas Antwort auf die Zollpolitik der USA
Auch China kündigte entschlossene Gegenmassnahmen an. Laut «LBBW» plant Peking umfangreiche Strafzölle auf US-Waren sowie Einschränkungen für amerikanische Unternehmen in China.
Das chinesische Handelsministerium kritisierte die Zölle als ungerechtfertigt und warnte vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits. Die Abschaffung der Zollbefreiung für chinesische Warensendungen von geringem Wert ab Mai verschärft die Situation zusätzlich.
Laut «Tagesschau» könnten Chinas Exporte in die USA dadurch drastisch zurückgehen. Experten sehen wenig Chancen für eine schnelle Einigung zwischen den beiden Ländern.
Auswirkungen auf die Weltwirtschaft
Die neuen Zölle könnten weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft haben. Laut «Merkur» warnen Ökonomen vor einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in betroffenen Ländern sowie einer steigenden Inflation.
Besonders Branchen wie Pharma, Auto und Maschinenbau dürften unter den Strafabgaben der USA leiden. Die Spannungen zwischen den USA, der EU und China markieren einen Wendepunkt in den internationalen Handelsbeziehungen.