Wahlbriefkästen in den USA in Brand gesetzt
Eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl wurden im Nordwesten der USA zwei Wahlbriefkästen in Portland (Oregon) durch einen Brandsatz in Brand gesetzt.

Gut eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl sind im Nordwesten der USA zwei Wahlbriefkästen in Brand gesetzt worden. In Portland (Oregon) sei das Feuer durch einen Brandsatz ausgelöst worden, teilte die Polizei am Montag (Ortszeit) mit.
In der Nachbarstadt Vancouver (Bundesstaat Washington) sei fast zeitgleich ebenfalls ein brennender Wahlbriefkasten gemeldet worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Auch dort sei ein Sprengkörper gefunden worden. Die Vorfälle stehen nach Ansicht der Ermittler in Verbindung. Auch das FBI habe Untersuchungen eingeleitet.
Hunderte beschädigte Stimmzettel in Vancouver
Während in Portland die meisten Stimmzettel intakt seien, seien in Vancouver Hunderte beschädigt worden, berichteten US-Medien unter Berufung auf Wahlbeamte der beiden Städte. Die Behörden forderten Wähler auf, den Zustellungsstatus ihrer Briefwahlzettel zu überprüfen und gegebenenfalls Ersatz anzufordern.
Die Präsidentenwahl in den USA findet am 5. November statt. Umfragen zufolge dürfte es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Demokratin Kamala Harris und dem Republikaner Donald Trump kommen. Die vorzeitige Stimmabgabe hat bereits in mehreren Bundesstaaten begonnen.