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In Wuhan sind acht Schweizer eingeschlossen: Was passiert mit ihnen?

Fiona Tondi
Fiona Tondi

Bern,

Mehrere chinesische Städte sind wegen des Corona-Virus mittlerweile komplett abgeriegelt. Im Epizentrum Wuhan befinden sich auch acht Schweizer.

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Nichts geht mehr: Soldaten der chinesischen paramilitärischen Polizei vor dem geschlossenen Bahnhof Hankou in Wuhan. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • China hat wegen des Corona-Virus drastische Massnahmen ergriffen.
  • Mehrere Städte in der Provinz Hubei wurden unter Quarantäne gestellt.
  • In der Stadt Wuhan wohnen acht Schweizer. Was passiert nun mit ihnen?

Mehrere chinesische Städte in der Provinz Hubei sind mittlerweile komplett abgeriegelt. Und auch Schweizer sind davon betroffen: In Wuhan, dem Ursprungsort des neuartigen Corona-Virus, befinden sich laut dem Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheit (EDA) acht Schweizer Staatsangehörige.

Sie wohnen allesamt in der Stadt Wuhan selbst – und befinden sich somit mitten im Epizentrum des neuartigen Erregers. Von einem Krankheitsfall unter den Schweizern in China sei jedoch nichts bekannt, schreibt das EDA auf Anfrage.

Coronavirus
Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, tragen viele Menschen in China einen Mundschutz. - dpa-infocom GmbH

Die in Wuhan lebenden Schweizer hätten jederzeit die Möglichkeit, mit der Schweizer Vertretung in Kontakt zu treten. Ein Betroffener habe dieses Angebot bereits in Anspruch genommen. Jedoch wolle keiner von ihnen momentan ausreisen.

Aber: Laut EDA bestehe die Möglichkeit, dass sich noch weitere Schweizer in der abgeriegelten Stadt befinden. Touristen werden nämlich vom Departement nicht erfasst.

Konsularischer Schutz für Auslandschweizer

Das EDA unterstützt die Schweizer in China im Rahmen des konsularischen Schutzes. Dieser bietet schweizerischen oder liechtensteinischen Staatsangehörigen bei Notlagen im Ausland Hilfe.

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Am Flughafen von Wuhan wird die Temperatur eines Reisenden gemessen. Mittlerweile ist die Stadt quasi abgeriegelt. Foto: Dake Kang/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Wie auf der Website des EDA zu entnehmen ist, kommt die Hilfeleistung aber erst zum Tragen, wenn die Betroffenen alles in ihrer Macht Stehende versucht haben, um die Notlage selber organisatorisch oder finanziell zu überwinden. Die Hilfeleistung richte sich je nach Bedürfnissen, Rahmenbedingungen und Rechtslage vor Ort.

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