Verkauf

Mexiko verbietet Verkauf von E-Zigaretten

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Mexiko,

Der Verkauf von E-Zigaretten und ähnlichen Produkten ist in Mexiko künftig verboten. Die Regierung begründete ihre Entscheidung mit Gesundheitsbedenken.

Ein Mann raucht beziehungsweise dampft seine elektronische Zigarette. Mexiko verbietet den Verkauf von E-Zigaretten und ähnlichen Produkten. (Archivbild)
Ein Mann raucht beziehungsweise dampft seine elektronische Zigarette. Mexiko verbietet den Verkauf von E-Zigaretten und ähnlichen Produkten. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Das Wichtigste in Kürze

  • Die mexikanische Regierung verbietet den Verkauf von E-Zigaretten.
  • Grund dafür sei, dass diese der Gesundheit schaden.
  • Auch ähnliche Produkte dürfen nicht mehr verkauft werden.

In Mexiko dürfen künftig keine E-Zigaretten und ähnliche Produkte mehr verkauft werden. Es sei eine «Lüge» zu behaupten, E-Zigaretten seien eine sichere Alternative zum traditionellen Tabakrauchen, sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador.

Mexiko hatte den Import und Export von Verdampfern und Kartuschen schon im Oktober verboten. Die Hersteller verkauften jedoch weiterhin ihre Produkte, sagte Vize-Gesundheitsminister Hugo López-Gatell.

Anhänger nennen E-Zigaretten sicherer

E-Zigaretten erhitzen eine Kartusche oder Flüssigkeit, in der sich üblicherweise Nikotin und andere Chemikalien befinden. Der Nutzer atmet den Dampf ein und ahmt damit den Umgang mit herkömmlichen Zigaretten nach. Anhänger des Verfahrens sagen, es sei sicherer als die Nutzung von üblichem Tabak.

e zigaretten risiko
Ein Mann raucht eine elektrische Zigarette. - Keystone

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet E-Zigaretten als eine Gefahr für die Gesundheit. Sie hat zu einer strengen Regulierung aufgerufen, um vor allem junge Leute von der Nutzung abzuhalten. Bis Juli 2021 wurden E-Zigaretten laut WHO bereits in mehr als 30 Ländern verboten.

Im April hatte sich das Unternehmen Juul in einem US-Verfahren zur Zahlung von rund 20,5 Millionen Euro bereit erklärt. Ihm war vorgeworfen worden, gezielt Teenager umworben und darüber gelogen zu haben, wie stark seine Produkte süchtig machen.

Kommentare

Weiterlesen

4 Interaktionen
Bern
zigarette
1 Interaktionen
Basel
spusu
Handy-Abos

MEHR IN NEWS

trump
1 Interaktionen
Apple vs EU
mpox fälle berlin
1 Interaktionen
Bedrohung?
Wall Street Strassenschild
Wall Street
keller-sutter
12 Interaktionen
Zölle

MEHR VERKAUF

10 Interaktionen
Für Verkauf
Chocolat Ammann AG Heimberg
11 Interaktionen
Nachfolgeregelung
amazon
3 Interaktionen
Verkauf
Michael Bublé
2 Interaktionen
Gegen Trump

MEHR AUS MEXIKO

Janice Dickinson
Ungeschminkt
Britney Spears
15 Interaktionen
Fans in Sorge um sie
US-Präsident Donald Trump
Washington
fyre festival
3 Interaktionen
Mexiko widerspricht