Coronavirus: Schweizerin auf Mallorca beurteilt Lage als entspannt
Ganz Europa berichtet über das Coronavirus und die Lage auf Mallorca. Die Schweizer Finca-Besitzer Brigitte Notter und Roland Julmi geben Entwarnung.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Corona-Fallzahlen steigen in vielen Ländern wieder an, auch auf Mallorca.
- Buchungen für Spanien gehen leicht zurück.
- «Die Leute können sich sicher fühlen», bekräftigen Schweizer Finca-Besitzer auf Mallorca.
Die Delta-Variante des Coronavirus durchkreuzt viele Ferienpläne. Wegen steigender Fallzahlen wurden in Portugal die Regeln bereits wieder verschärft. Auch auf der beliebten spanischen Ferieninsel Mallorca zeigt die Kurve der Ansteckungen nach oben.

Viele Reisende sind deshalb verunsichert. «Wir verzeichnen für Spanien zurzeit einen leichten Buchungseinbruch», sagt Bianca Gähweiler, Kommunikationschefin von Hotelplan. Die Kunden seien aber alles andere als panisch. «Spanien gilt nicht als ein vom BAG eingestuftes Risikoland.»
Brigitte Notter und Roland Julmi, die in Llucmajor auf Mallorca eine Finca führen, schätzen die Lage auf der Insel aber als «sehr entspannt» ein.

«Die Leute können sich sicher fühlen. Es wird alles getan, um die Feriensaison nicht zu gefährden», ist Notter überzeugt.
Trotz Massenansteckungen bei Teenies auf der Insel verzeichnen die Schweizer in ihrer Finca keine sinkende Nachfrage. «Wir verzeichnen einen guten Buchungsstand.» Noch wenige Zimmer seien frei, sagt die Finca-Chefin. «Die Leute buchen nun vor allem kurzfristig mit der Gefahr, dass dann halt die letzten Zimmer schon vergeben sind.»
Die Massnahmen auf Mallorca sind zuletzt nicht weiter verschärft worden. So herrscht eine Maskenpflicht in den Innenräumen und überall dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
Brigitte Notter hofft, dass dies so bleibt und die Saison 2021 auf Mallorca eine gute wird. «Es geht um viele Existenzen!»