Ryanair

Restaurant stellt Ryanair-Chef Beinfreiheit in Rechnung

Nikolaus Führmann
Nikolaus Führmann

Irland,

Ein irisches Restaurant hat Ryanair-Chef Michael O'Leary mit Extrakosten überrascht. Nach Manier seiner Airline wurden Annehmlichkeiten gesondert berechnet.

Ryanair Restaurant Rechnung Beinfreiheit
Ein irisches Restaurant konfrontierte Ryanair-Chef O'Leary scherzhaft mit seinem eigenen Geschäftsmodell. - Instagram/@luvidarestaurant

Der Besuch im Restaurant Luvida in Navan, Irland, endete für Ryanair-Chef Michael O'Leary mit einer ungewöhnlichen Rechnung. Neben Speisen und Getränken wurden ihm diverse weitere Posten berechnet.

So fielen Gebühren für Beinfreiheit (7,95 Euro), bevorzugte Sitzplätze (9,95 Euro) und eine ruhige Ecke (19,95 Euro) an. Die Gesamtrechnung belief sich damit auf umgerechnet rund 152 Franken, ein Plus rund 50 Prozent zum Ursprungsbetrag.

Ärgerst du dich, wenn du für Annehmlichkeiten auf Flügen extra bezahlen musst?

Das Restaurant spielte mit den Extragebühren auf Ryanairs Geschäftsmodell an, bei dem ebenfalls diverse Zusatzkosten anfallen können. Auf Social Media veröffentlichte das Team die Rechnung und erklärte, dass die Extrakosten nicht ernst gemeint gewesen seien.

Rechnung trifft Nerv

Der Ryanair-Chef nahm den Scherz mit Humor und posierte für ein Foto. Die Restaurantleitung lobte ihn später für ein grosszügiges Trinkgeld und betonte die freundliche Atmosphäre während seines Besuchs.

Ryanair Restaurant O'Leary
Ryanair-Boss O'Leary im Luvida Restaurant. - Instagram/@luvidarestaurant

Derweil ging das Posting laut «T-Online» viral. Bei etlichen Kommentatoren scheint das Restaurant mit seinem Seitenhieb auf Ryanair einen Nerv getroffen zu haben.

Ryanair ist bekannt dafür, zahlreiche Zusatzgebühren zu erheben: Von Gepäck über Sitzplatzwahl bis hin zu Snacks – jede zusätzliche Leistung wird separat berechnet.

Fokus auf Zusatzleistungen

Ryanair operiert mit einem extrem kosteneffizienten Modell, das günstige Flugtickets ermöglicht. Die Airline nutzt sekundäre Flughäfen und minimiert Betriebskosten durch standardisierte Prozesse.

Flugzeug Passagiere Ryanair Restaurant
Ryanair setzt auf niedrige Ticketpreise und hohe Zusatzkosten. (Archivbild) - Keystone

Zusätzliche Einnahmen generiert Ryanair durch Nebendienstleistungen wie Gepäckgebühren, Sitzplatzreservierungen und Bordverpflegung. Diese machen einen erheblichen Anteil des Umsatzes aus – über ein Drittel laut «ZDF».

Trotz Kritik bleibt das Modell erfolgreich: Mit über 200 Millionen Passagieren jährlich ist Ryanair Marktführer im europäischen Low-Cost-Segment. Die Strategie zielt darauf ab, preisbewusste Kunden anzuziehen und gleichzeitig hohe Profitabilität zu gewährleisten.

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Kommentare

User #2754 (nicht angemeldet)

Bei Ryanair weiss man, dass die so ticken. Was auch völlig OK ist. Extrem günstige Flüge und für alles extra wird bezahlt. Die etablierten Airlines machen das auch, einfach mit dem Unterschied, man zahlt weiterhin gleich viel und die Extras oben drauf.

User #4184 (nicht angemeldet)

Ryanair ist eine Billigfluggesellschaft. Irgendwo müssen sie ja Gebühren verlangen, denn mit dem Ticketpreisen alleine, würden sie Verlust machen.

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