Uniper-Konzern soll schnell wieder in private Hände

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Deutschland,

Um den angeschlagenen Konzern in der Gaskrise zu retten, ist der Staat eingesprungen. Doch perspektivisch will das Unternehmen wieder eigenständig werden. Ist das möglich?

Ein Logo steht im Foyer der Hauptverwaltung des Energieversorgungsunternehmens Uniper in Düsseldorf. Der im Zuge der Gaskrise verstaatlichte Energiekonzern soll wieder privatisiert werden.
Ein Logo steht im Foyer der Hauptverwaltung des Energieversorgungsunternehmens Uniper in Düsseldorf. Der im Zuge der Gaskrise verstaatlichte Energiekonzern soll wieder privatisiert werden. - Oliver Berg/dpa

Der im Zuge der Gaskrise verstaatlichte Energiekonzern Uniper soll nach dem Willen des Vorstands so schnell wie möglich wieder privatisiert werden.

«Unser Ziel ist es, Uniper als eigenständiges Unternehmen möglichst rasch wieder in überwiegend private Hände zu geben», sagte Finanzvorständin Jutta Dönges am Mittwoch bei der Hauptversammlung. Dieses Ziel sei eine der «wesentlichen Leitplanken» bei der aktuell laufenden Überprüfung der zukünftigen Strategie. Ein Update der Strategie will Uniper im Sommer vorlegen.

Dönges erinnerte an die Verpflichtung des Bundes gegenüber der Europäischen Union, bis Ende 2023 einen Weg zur Rückführung seiner Beteiligung an Uniper auf 25 Prozent plus 1 Aktie aufzuzeigen. «Dazu werden wir in den nächsten Monaten unsere Vorstellungen einbringen.»

Dönges sagte, dass sie als Geschäftsführerin der Finanzagentur des Bundes viele Firmenrettungen begleitet habe. «Und ich habe gesehen, dass der Weg nach einer erfolgreichen Stabilisierung zurück in die Eigenständigkeit gelingen kann.» Dies werde auch Uniper schaffen. Sie trete daher an, Uniper nach der erfolgten Stabilisierung mit ihren Kollegen gut durch diese Phase zu führen und dazubeizutragen, wieder erfolgreich zu werden. «Das bedeutet auch, unser Unternehmen wieder kapitalmarktfähig zu machen und dem Bund damit die Möglichkeit zu geben, Uniper perspektivisch wieder in private Hände zu übergeben.»

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