Vatikan: Papst weiter auf dem Weg der Besserung
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich laut offiziellen Angaben weiter gebessert, mit leichten Verbesserungen bei Atmung und Sprechfähigkeit.

Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich nach offiziellen Angaben weiter gebessert. Untersuchungen in den vergangenen Tagen hätten bei dem 88 Jahre alten Oberhaupt der katholischen Kirche leichte Verbesserungen bei der Atmung und Sprechfähigkeit ergeben.
Das teilte der Sprecher des Vatikans mit. Auch die Entzündungswerte seien weiter zurückgegangen.
Vor knapp zwei Wochen konnte Franziskus nach 38 Tagen stationärer Behandlung in einer Klinik in Rom in den Vatikan zurückkehren. Er litt an einer komplizierten beidseitigen Lungenentzündung, die ihn zwischenzeitlich in akute Lebensgefahr gebracht hatte. Diese hat der Papst überstanden, allerdings soll er sich nach Empfehlung seiner Ärzte noch bis mindestens Mitte Mai schonen.
Angelus-Gebet am Sonntag «unter veränderten Umständen»
Am Tag seiner Entlassung aus der Gemelli-Klinik zeigte sich Franziskus auf einem Balkon erstmals nach fünf Wochen im Krankenhaus wieder öffentlich. Er grüsste die Gläubigen vor der Klinik, wirkte jedoch noch sehr geschwächt. Seit der Rückkehr in den Vatikan trat er nicht mehr in der Öffentlichkeit auf.
Dies könnte sich womöglich am Sonntag ändern. Der Vatikan-Sprecher kündigte an, das traditionelle Angelus-Gebet könnte «unter veränderten Umständen», also anders als an den vergangenen Sonntagen, stattfinden. Die vorbereiteten Ansprachen des Papstes zu dem Gebet wurden seit der Einlieferung ins Krankenhaus nur schriftlich veröffentlicht und verbreitet.