Gibts bald Steak aus dem 3D-Drucker?

Andri Morrissey
Andri Morrissey

Israel,

Keine toten Kühe mehr für ein Steak: Das israelische Start-Up «Redefine Meat» produziert mit einem 3D-Drucker Kunstfleisch.

3D-Drucker bei der Arbeit
Schweizer Forschende haben eine Methode entwickelt, um Silikon-Muskeln für Medizin und Robotik zu drucken. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein israelisches Start-Up lässt Fleisch aus dem 3D-Drucker «drucken».
  • Europa hat auch solche Projekte, hinkt aber hinter Israel her.
  • Schon nächstes Jahr soll das Kunstfleisch an Fleischvertriebe weiterverkauft werden.

Kein Tierleiden für das Steak in der Stadt Rehevot. Hier stellt ein israelisches Start-Up unter dem Namen «Redefine Meat» Kunstfleisch mit einem 3D-Drucker her. Aus drei Drüsen wird eine rot-weisse Masse gespritzt, und anschliessend beispielsweise zu einem Steak geformt. Die Drüsen sind mit «Fleisch», «Blut» und «Muskeln» beschriftet.

Auch in Europa versuchen Firmen fleissig Kunstfleisch herzustellen. In Europa ist die Branche aber erst in den Kinderschuhen. Inzwischen können die Drucker von Redefine Meat bis zu 250 Kilo Fleisch am Tag produzieren.

«Wir sehen keinen Grund, warum unser Produkt nicht von jeder und jedem auf der ganzen Welt gegessen werden kann. Hier geht es um den Klimawandel, das grösste Problem der Menschheit», so Firmenchef Ben Shitrit gegenüber «ARD».

Zunächst werden die Produkte ausschliesslich an Spitzenrestaurants verkauft. Schon im nächsten Jahr sollen auch Lieferungen an Fleischvertriebe gemacht werden.

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