Ausserrhoden sieht Fortschritte bei den Klima-Massnahmen
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verzeichnet Fortschritte und Rückschläge in seiner Klimastrategie.

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat beim Monitoring seiner Klimastrategie eine positive Entwicklung festgestellt. Es gebe aber auch unerwünschte Trends, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Dazu gehört der Rückgang bei neuen Heizungen ohne fossile Brennstoffe.
Der Kanton nehme bei den eigenen Gebäuden eine Vorbildrolle wahr, teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit. Mit der Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Werkhofs Gais seien 2024 gesamthaft 40 Prozent des Strombedarfs der kantonalen Verwaltung aus erneuerbaren Energien selbst produziert worden.
Breite Sensibilisierung fürs Klima
Die als eine der Massnahmen geplante Sensibilisierung der Bevölkerung befinde sich seit 2024 in der Umsetzungsphase. Ein Beispiel dafür sei die Initiative «Meine Klima-Mission», mit der die breite Bevölkerung zu einem klimafreundlichen Verhalten animiert werden soll.
Beim Ersatz von fossil betriebenen Heizungen sei hingegen ein Rückgang bei den Fördergesuchen feststellbar. Der deutliche Anstieg wegen der Energiekrise 2022 habe sich mittlerweile wieder normalisiert. Die hohen Strompreise wirkten sich negativ auf die Bereitschaft aus, Wärmepumpen zu installieren.
Entlastungsprogramm 2025+ und Klimastrategie
Bei vereinzelten Massnahmen der Klimastrategie seien im Rahmen des «Entlastungsprogramms 2025+» die Ressourcen gekürzt worden. Die grundlegende Ausrichtung der Klimastrategie von Appenzell Ausserrhoden bleibe aber unverändert, heisst es in der Mitteilung.