Die Leiche, die am Donnerstag im Flussbett der Maggia gefunden wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um einen 66-jährigen Schweizer.
Maggia Maggiatal Brücke Wasser
Die Wassermassen richteten im Maggiatal schwere Verwüstungen an. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach den heftigen Unwettern im Maggiatal wurde ein sechstes Opfer identifiziert.
  • Es handelt sich um einen 66-jährigen Schweizer aus dem Kanton Basel-Landschaft.
  • Seine Leiche wurde am Donnerstag im Flussbett der Maggia bei Cevio TI gefunden.
Ad

Die Tessiner Behörden haben den Leichnam eines Mannes identifiziert, der am 18. Juli im Flussbett der Maggia bei Cevio TI gefunden wurde. Es handelt sich um einen 66-jährigen Schweizer aus dem Kanton Basel-Landschaft.

Das teilte die Tessiner Kantonspolizei am Dienstag mit. Wie der Mann ums Leben kam, steht nicht in der Mitteilung. Doch dürfte es sich um eines von mindestens sieben Todesopfern des heftigen Unwetters von Ende Juni im Maggiatal handeln.

In dieser Region waren bereits am Unwetter-Wochenende drei Leichen geborgen worden. Drei Touristinnen aus Deutschland wurden Opfer eines Erdrutsches im Weiler Fontana im Bavonatal, einem Seitental des oberen Maggiatals. Bei Riveo fanden Einsatzkräfte später zweimal eine Leiche im Flussbett der Maggia.

Mann wohl beim Unwetter ums Leben gekommen

Der 66-Jährige ist das sechste Todesopfer, geht man davon aus, dass er beim Unwetter ums Leben kam. Eine weitere Leiche wurde am Montagnachmittag ebenfalls bei Cevio in der Maggia gefunden.

Die tote Person ist noch nicht identifiziert. Bei ihr dürfte es sich um das siebte Todesopfer handeln. Eine Person wird noch vermisst.

Ad
Ad

Mehr zum Thema:

Unwetter