Sozialausgaben im zweiten Pandemie-Jahr weitgehend stabil

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Neuchâtel,

Die Ausgaben für Sozialleistung blieben 2021 stabil. Ein Jahr zuvor waren sie infolge der Corona-Pandemie noch um 11 Prozent gestiegen.

Schweizer Franken
Die Staatsrechnung 2024 des Kantons Freiburg weist ein kleines Plus von einer Million Franken aus. (Archivbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im zweiten Corona-Jahr 2021 sind die Sozialausgaben stabil geblieben.
  • Die Ausgaben für Sozialleistungen betrugen rund 206 Milliarden Franken.
  • Genauere Angaben werden im Februar kommuniziert.

Die Sozialausgaben sind 2021, dem zweiten Jahr der Covid-19-Pandemie, über das Ganze gerechnet weitgehend stabil geblieben. Allerdings machten die tieferen Kosten für Kurzarbeit die höheren Ausgaben für Gesundheit und Alter wieder wett.

2021 betrugen die Ausgaben für Sozialleistungen gemäss einer Vorab-Schätzung 206 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte. Das waren 0,4 Prozent mehr als im Jahr 2020.

2020 waren die Sozialleistungen - pandemiebedingt - um 11 Prozent gestiegen, vor allem wegen der Leistungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Das war laut früheren Angaben des BFS der grösste Sprung nach oben seit 1990. Auf dieser Höhe stagnierten die Gesamtausgaben nun praktisch.

Im Bereich Gesundheit stiegen die Kosten im vergangenen Jahr um 4 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund dafür ist laut BFS die Impfkampagne gegen Covid-19. Auch im Bereich Alter waren die Sozialleistungs-Kosten um 3 Milliarden Franken höher.

Demgegenüber sanken die Kosten im Bereich Arbeit um 6 Milliarden Franken, weil wegen der wirtschaftlichen Erholung weniger Kurzarbeitsentschädigung ausgerichtet werden musste als im Vorjahr.

Laut dem BFS handelt es sich bei den Zahlen um erste Schätzungen. Genauere Angaben würden im kommenden Februar publiziert.

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