Veloroute Worblental stösst in Mitwirkung auf Zustimmung
Die Veloroute im Berner Worblental stiess in der Mitwirkung auf positive Resonanz. Der Kanton Bern setzt nun auf die Linienführung der Variante «Mitte».
![Veloroute Worblental](https://c.nau.ch/i/nKO5ar/900/veloroute-worblental.jpg)
Die Veloroute im Berner Worblental ist in der öffentlichen Mitwirkung überwiegend positiv aufgenommen worden. Der Kanton Bern will nun die Linienführung der Variante «Mitte» weiterverfolgen, wie er am Donnerstag mitteilte.
In der Mitwirkung standen drei Linienführungen zur Auswahl. Die Variante «Mitte» sei für viele Teilnehmende ein gangbarer Kompromiss, schrieb der kantonale Bau- und Verkehrsdirektion in einer Mitteilung. Sie benötige weniger Kulturland als die Variante «Nord» und ermögliche trotzdem eine direkte Linienführung ohne Steigungen.
Zudem schliesse sie die Gemeinde Vechigen an die Veloroute an. Hauptpunkt der Mitwirkung war die Linienführung im mittleren Abschnitt der Veloroute zwischen dem Bahnhof Stettlen und Nesselbank.
Weiteres Vorgehen nach Rückmeldungen
In der nun anstehenden Bauprojektierung will der Kanton die Veloroute aufgrund der Rückmeldungen aus der Mitwirkung verbessern. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Ringstrasse beim Bahnhof Stettlen mit den engen Platzverhältnissen, wie er weiter schrieb.
Gemäss aktuellem Stand dauert die Bauprojektierung bis 2026. Die Veloroute Worblental kann frühestens ab 2027 realisiert werden.
An der Mitwirkung beteiligten sich 425 Organisationen, politische Parteien und Privatpersonen. Die Frage «Sind Sie mit dem Projekt grundsätzlich einverstanden?» wurde von 81,7 Prozent mit Ja oder Eher ja beantwortet.