Ist die Zukunft von KTM sicher? Gläubiger sagen Sanierungsplan zu
Die Gläubiger des österreichischen Fahrzeugbauers KTM haben dem unterbreiteten Sanierungsplan am Dienstag zugestimmt.

KTM hat einen wichtigen Schritt zur finanziellen Stabilisierung gemacht: Die Gläubiger haben dem Sanierungsplan zugestimmt. Die Produktion soll im März wieder anlaufen.
Das Unternehmen wird den Gläubigern 30 Prozent ihrer offenen Forderungen auszahlen, insgesamt 548 Millionen Euro, bis zum 23. Mai 2025.
Der indische Partner Bajaj hat bereits 50 Millionen Euro für die laufenden Kosten bereitgestellt. So berichtet es das «Industriemagazin».
Finanzielle Herausforderungen von KTM
KTM muss laut «MXNEWS-Online» bis Mai insgesamt 750 Millionen Euro aufbringen: 600 Millionen Euro für die Gläubigerquote und 150 Millionen Euro für den laufenden Betrieb.
Die Frage nach langfristigen Investoren bleibt aber offen. Laut «1000ps» werden aber BMW und Bajaj als mögliche Kandidaten genannt.
Die Wiederaufnahme der Produktion ist für Mitte März geplant, mit dem Ziel, bis Juni die volle Auslastung zu erreichen. Trotz der positiven Entwicklung bleibt die Suche nach neuen Kapitalgebern laut «Motorsport-Total» eine Herausforderung für KTM.