Gestern wollten Vertreter der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO erstmals seit dem Streik letzte Woche wieder miteinander sprechen.
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Ein Lufthansa-Check-in in Hannover. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Lufthansa und die Gewerkschaft UFO wollen erstmals seit Monaten wieder miteinander reden.
  • Am Donnerstag und Freitag hatte die UFO einen 48-stündigen Streik organisiert.
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Unternehmen und Gewerkschaft sind tief zerstritten: Die Lufthansa zweifelt die Vertretungsbefugnis der Gewerkschaft nach Querelen im UFO-Vorstand an. Zudem sieht sie die «Gewerkschaftseigenschaft» ungeklärt.

UFO organisierte am Donnerstag und Freitag einen 48-stündigen Streik. Dies auch, um die Airline an den Verhandlungstisch zu bringen.

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Lange Schlangen vor den Lufthansa-Schaltern am Münchner Flughafen. Am Donnerstag und Freitag organisierte die UFO einen 48-stündigen Streik. - dpa-infocom GmbH

Die Airline musste 1500 Flüge streichen, 200'000 Passagiere waren betroffen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte vergeblich versucht, den Streik gerichtlich verbieten zu lassen.

Am ersten Streiktag bot er Gespräche über eine Schlichtung an. Er wolle die «juristischen Probleme» im «vertraulichen Rahmen» mit der UFO klären. Beide Seiten haben Stillschweigen über Zeit und Ort des Treffens vereinbart.

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