Handyverbot an Emmer Schulen? FDP plädiert für Sensibilisierung
Die Interpellation nimmt Bezug auf eine breite gesellschaftliche Debatte: Wie viel Raum sollen digitale Geräte im Schulalltag einnehmen? Wo braucht es Grenzen?

Die Emmer FDP stellt im Rahmen einer Interpellation Fragen zum Umgang mit Handys und Laptops im Schulalltag, wie die Gemeinde Emmen schreibt.
Die FDP sieht in einem Handyverbot den falschen Ansatz und will wissen, ob die Gemeinde genügend auf Risiken wie Ablenkung, Cybermobbing oder psychische Belastungen reagiert – und wie sie Lehrpersonen, Eltern und Kinder für einen bewussten Umgang sensibilisiert.
Die Interpellation nimmt Bezug auf eine breitere gesellschaftliche Debatte: Wie viel Raum sollen digitale Geräte im Schulalltag einnehmen – und wo braucht es klare Grenzen?
Thematisiert werden mögliche Folgen wie Ablenkung im Unterricht, Cybermobbing oder der unkontrollierte Zugang zu problematischen Inhalten. Besonders betont wird der Zusammenhang zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, die gemäss verschiedener Studien zunehmend unter Druck stehen, wie die FDP in ihrer Anfrage schreibt.
Bewusstsein schaffen – statt verbieten
Konkret wird gefragt, wie die Nutzung von Smartphones und Laptops an Emmer Schulen geregelt ist und welche begleitenden Massnahmen bestehen.
Im Zentrum steht dabei nicht ein Verbot, sondern die Sensibilisierung aller Beteiligten – Lehrpersonen, Eltern und Lernende sollen für die Chancen und Risiken digitaler Medien geschult und gestärkt werden.
Der Gemeinderat wird die Interpellation prüfen und dem Einwohnerrat innert Jahresfrist eine Stellungnahme unterbreiten.