Luzerner Löwe wird eingerüstet

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Ab dem 6. März 2023 verschwindet das Luzerner Löwendenkmal hinter einem Gerüst, da der Zustand des 200-jährigen Wahrzeichens untersucht wird.

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Die Stadt Luzern - Keystone (Symbolbild) - Community

Neben der Untersuchung durch Stadtgrün Luzern und die kantonale Denkmalpflege werden Massnahmen für eine bessere Entwässerung des Denkmals umgesetzt, wie die Stadt am Dienstag, 28. Februar 2023, mitteilte.

Zudem wird das Monument gereinigt und instandgesetzt, um es langfristig zu erhalten.

Dazu wird einerseits das Wasser aus dem Teich vor dem Löwen abgelassen. Anderseits ist ein Baugerüst nötig.

Dieses verdecke während der ersten vier bis fünf Wochen die Sicht auf das gesamte Denkmal. Bis Mitte Mai 2023 sei der Löwe, nicht aber der Schriftzug darunter, wieder sichtbar, heisst es in der Mitteilung.

Das Denkmal wurde 1821 eingeweiht

Die Stadt habe Reiseveranstalter vorgängig über die Einschränkungen informiert. Zudem würden Plakate vor Ort aufgestellt.

Vor der Coronakrise besuchten jährlich 1,4 Millionen Feriengäste den in den Felsen gehauenen Löwen, gemäss Mark Twain «das traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt».

Das Löwendenkmal erinnert an den Tod der Schweizer Söldner, die 1792 vergeblich den Königspalast in Paris gegen die revolutionären Massen verteidigten und dabei ums Leben kamen.

Es wurde am 10. August 1821 eingeweiht.

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