Sanierung der Reithalle St. Moritz wird ausgeschrieben
Gesucht wird ein Planer-Team aus Architekten und Ingenieuren, das die historische Substanz des Gebäudes für eine vielfältige Nutzung aufbereitet.

Im März 2017 ist die Reithalle St. Moritz zur privaten Nutzung ausgeschrieben worden. Eines der eingereichten Konzepte wurde daraufhin weiterverfolgt, jedoch ein Jahr später ad acta gelegt.
Seither wurde die Reithalle sporadisch für Veranstaltungen genutzt. Diese haben bei Besuchern dank des Charmes und der einzigartigen Hallenkonstruktion der Reithalle einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Damit das Gebäude in Zukunft regelmässig als Veranstaltungsort genutzt werden kann, muss die Konstruktion nicht nur erhalten, sondern verstärkt werden. Die Sicherheit für die Benutzer soll das ganze Jahr, auch unter Schneelast, gewährleistet sein.
Nutzung primär für kulturelle Veranstaltungen
Die nichtständige Bau- und Planungskommission Reithalle hat sich deshalb intensiv mit der Entwicklung der Halle, seinen Annexbauten und deren Nutzungsmöglichkeiten auseinandergesetzt. Die Reithalle soll zukünftig vornehmlich für grössere Musik- und Kultur-Events genutzt werden, aber auch für Märkte, Ausstellungen oder Sportveranstaltungen.
Mit einer Machbarkeitsstudie soll nun aufgezeigt werden, welche konkreten baulichen Massnahmen für die Umsetzung des Nutzungskonzeptes nötig sind und wie die Aussenräume in das Gesamtkonzept aufgenommen werden können.
Projektierungsstart für Anfang 2021 vorgesehen
Das dazu vorgesehene Planerwahlverfahren wird in den nächsten Tagen unter www.simap.ch publiziert. In einem selektiven Verfahren wird das geeignete Planungsteam von Architekten und Bauingenieuren gesucht.
Gefragt ist Erfahrung mit der Planung und Bearbeitung historischer Bausubstanz. Im Vordergrund steht denn auch eine vielfältige Nutzung der Reithalle unter grösstmöglicher Wahrung ihrer Identität.
Das ausgewählte Planungsteam wird nach Abschluss des Auswahlverfahrens und unter Begleitung der nichtständigen Bau- und Planungskommission Reithalle sowie der kantonalen Denkmalpflege im Januar 2021 die Projektierung in Angriff nehmen.