Regierung begrüsst mehr Sicherheit für Velofahrer in Beckenried NW
Auf dem Strassenabschnitt zwischen Buochs Unterfeld und Beckenried Fähre sind Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Velofahrenden zu treffen.
Die Sicherheit von Velofahrerinnen und Velofahrern auf dem Strassenabschnitt zwischen Buochs Unterfeld und Beckenried Fähre soll verbessert werden. Und zwar nicht erst mit der Umsetzung des Radwegkonzepts 2028. Die Regierung hat sich hinter das Anliegen eines GLP-Postulats gestellt.
Das Gefahrenpotenzial sei dem Regierungsrat bekannt, wird Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer (Mitte) in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei vom Donnertag zitiert. In einem ersten Schritt seien entlang des betroffenen Abschnitts Poller am äusseren Rand des Trottoirs errichtet worden, um die Sicherheit für Fussgänger zu erhöhen.
Erste Massnahmen noch unzureichend
Diese Massnahme allein sei aber noch nicht ausreichend, um das Gefahrenpotenzial massgebend zu senken, hält der Regierungsrat in seiner Antwort auf den Vorstoss fest. Daher unterstütze er das Postulat.
Darin werden «zeitnah» provisorische Massnahmen gefordert, um die Sicherheit für den Langsamverkehr zu erhöhen.
Die Umsetzung des Radwegkonzeptes auf diesem Abschnitt sei frühestens 2028 vorgesehen. Solange jedoch soll mit Sicherheitsmassnahmen nicht zugewartet werden müssen, weil es gemäss Postulanten auf der engen Fahrbahn regelmässig zu brenzligen Situationen kommt und schwere Fahrzeuge wie Busse oder Lastwagen beim Kreuzen teils aufs Trottoir ausweichen.
Verkehrsstudie zur Sicherheit
Die Regierung schlägt vor, anhand einer Verkehrsstudie weitere kurzfristige Sicherheitsmassnahmen für den Langsamverkehr zu prüfen und gegebenenfalls zu realisieren.
Und zwar, ohne den für später vorgesehenen Ausbau dieses Abschnittes abzuwarten. Sie will ein externes Büro beauftragen mit der Studie, die bis im Herbst vorliegen soll.