Pfadi Winterthur feiert klaren Heimsieg gegen Kreuzlingen
Mit einem überzeugenden 36:25-Heimsieg gegen Kreuzlingen meldet sich Pfadi Winterthur eindrucksvoll zurück und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs.
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Wie Pfadi Winterthur mitteilt, war die Ausgangslage vor dem Spiel brisant: Pfadi Winterthur, aktuell Tabellenachter, hatte seit mehreren Spielen keinen Sieg mehr eingefahren und stand unter Druck.
Kreuzlingen hingegen zeigte sich zuletzt in starker Form und hatte sich vom Abstiegskandidaten zu einer soliden Mannschaft im Mittelfeld gemausert.
Während Pfadi dringend einen Befreiungsschlag benötigte, wollte Kreuzlingen seinen Aufwärtstrend bestätigen – beste Voraussetzungen für ein spannendes Duell in der AXA Arena.
Pfadi setzt mit 18:11 zur Pause ein Zeichen
Kreuzlingen startete mit einem Treffer zur 1:0-Führung, profitierte dabei aber von mehreren Fehlwürfen der Gastgeber. Pfadi konnte jedoch prompt Antworten: Cuencas glich umgehend aus und kurz darauf brachte Alessio Lioi sein Team mit 2:1 in Führung. Die Winterthurer wirkten von Beginn an wach und entschlossen. Besonders stark präsentierte sich Torhüter Leo Grazioli.
Mit drei spektakulären Paraden in den ersten zehn Minuten hielt er sein Team im Spiel und legte den Grundstein für einen furiosen Start. Nach zehn Minuten stand es bereits 6:1 für Pfadi, der perfekte Auftakt! Kreuzlingens Trainer sah sich gezwungen, früh sein erstes Timeout zu nehmen, doch der Winterthurer Express war nicht zu stoppen.
Dann folgte eine kuriose Szene: Nach knapp zwölf Minuten fand der Schuss von Tim Rellstab ein Loch im Tornetz, ein seltener Moment in einem Spiel auf diesem Niveau. Doch der Treffer zählte, das Netz wurde repariert, und Rellstab setzte mit einem Doppelschlag gleich nach – 9:2.
Pfadi blieb das spielbestimmende Team und liess Kreuzlingen kaum ins Spiel kommen. Die Gäste wirkten überfordert, was ihren Trainer bereits nach 19 Minuten zum zweiten Team-Timeout zwang. Doch auch das half nur wenig. Zur Pause führte Pfadi souverän mit 18:11. Eine dominante und reife Vorstellung der Hausherren.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert
Die Winterthurer waren das bessere Team und verteidigten ihren Vorsprung konsequent. Nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit führten sie mit 22:15. Ein Schreckmoment ereignete sich in der 40 Minute. Der frisch gekürte Spieler des Monats, Tiago Cuencas, wurde am Kopf getroffen, blieb liegen und musste behandelt werden.
Hoffentlich kann er im U19-Cupfinale wieder auflaufen. Die Partie blieb weiter sehr intensiv, mit zahlreichen Zeitstrafen auf beiden Seiten. Nach 44 Minuten standen bereits kumuliert 14 Zwei-Minuten-Strafen auf dem Konto der beiden Teams. Pfadi-Keeper Leo Grazioli lieferte weiterhin eine herausragende Leistung ab.
Mit einer beeindruckenden Abwehrquote von knapp 40 Prozent hatte er einen grossen Anteil daran, dass die Hausherren nach 46 Minuten mit 25:18 führten. Danach begann die Kür. Pfadi setzte weiter nach und machte spätestens nach 53 Minuten und dem Spielstand von 32:22 klar, dass die ersten zwei Punkte nach der langen sieglosen Serie in trockenen Tüchern waren.
Pfadi überzeugt und feiert klaren 36:25-Heimsieg
Zwei enorm wichtige Zähler, die das Polster auf die Abstiegs-Playoffs vergrössern. In den Schlussminuten durfte sich auch noch der Keeper Ramon Kusnandar beweisen und das mit Erfolg. Gleich seine erste Prüfung meisterte er mit Bravour. In der 59. Minute stand es 34:24, und das Publikum in der AXA Arena feierte den bevorstehenden Sieg.
Pfadi Winterthur gewinnt das Spiel mit 36:25. Ein emotionaler Moment für das Team und die Fans. Die Pfadispieler lieferten eine der souveränsten und abgeklärtesten Leistungen der Saison ab. Die Jungs haben grossartig gekämpft, endlich belohnt die Spieler sich und die Zuschauer mit einem verdienten Heimsieg.