Bigna Silberschmidt: Hier macht die 10vor10-Frau mit SRF Schluss
Vor knapp drei Monaten gab «10 vor 10»-Moderatorin Bigna Silberschmidt ihr SRF-Aus bekannt. Am gestrigen Mittwoch stand sie ein letztes Mal vor der Kamera.
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Das Wichtigste in Kürze
- «10 vor 10»-Moderatorin Bigna Silberschmidt moderierte am Mittwoch ihre letzte Sendung.
- Der SRF-Publikumsliebling verabschiedet sich nach zehn Jahren von dem Sender.
- In ihrer letzten Sendung zeigte sich die Journalistin zum Schluss den Tränen nahe.
Nach rund zehn Jahren ist Schluss: Die Journalistin und «10 vor 10»-Moderatorin Bigna Silberschmidt (38) hat sich entschieden, das SRF zu verlassen. Das gab der Sender Anfang Dezember in einer Mitteilung bekannt.
Etwa zeitgleich schrieb Silberschmidt auf Instagram: «Ihr lieben Menschen da draussen. Heute gibt es eine Ankündigung in eigener Sache. Ich habe entschieden, SRF auf Ende Februar zu verlassen.»
Die Ostschweizerin überraschte damals ihre Fans und sogar einige Kolleginnen und Kollegen mit der Ankündigung. Denn Bigna Silberschmidt galt als SRF-Liebling – sie wird von vielen vermisst werden.
Arthur Honegger lobt seine Arbeitskollegin in den höchsten Tönen
Anfang Dezember hiess es, es werde für Silberschmidt per Ende Februar Schluss sein. Das war gestern der Fall. Die Journalistin führte ein letztes Mal durch «10 vor 10», bis zum Schluss rund zweieinhalb Minuten ihrer Verabschiedung gewidmet wurde.
Zunächst war plötzlich Arthur Honegger (45) im Bild. Er nahm mit seiner «10 vor 10»-Kollegin Platz und lobte die Moderatorin in den höchsten Tönen. «Es war deine letzte Sendung, es war die insgesamt 325 Ausgabe – ich möchte einfach Merci sagen.»
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Honegger erwähnte kurz die Stationen bei SRF von Bigna Silberschmidt: «Angefangen bei Schweiz aktuell, über Einstein, diverse andere Sachen.» Und betonte, dass die 38-Jährige «wirklich» zu einem Publikumliebling geworden sei.
Silberschmidt ist beim Abschied den Tränen nahe
Silberschmidt zeigte sich enorm gerührt und hörte den lobenden Worten mit einem Lächeln zu. Anschliessend meinte sie: «Ich muss dirch kurz ‹huggen›» und die beiden Arbeitskollegen umarmten sich. Danach übernahm die erfahrene Journalistin das Wort und wendete sich direkt an die Zuschauer.
«Für mich war es das – die letzte Sendung – es ist Zeit danke zu sagen», beginnt Silberschmidt ihren Dialog. Mit zittriger Stimme und den Tränen nahe fügt sie hinzu: «Ich danke Ihnen von Herzen für das Vertrauen in meine und auch unsere Arbeit – Fernsehmachen geht nur als Team.»
Mehrmals muss sie tief durchatmen, es sind emotionale Szenen am Schluss der SRF-Sendung. «Danke auch an meine langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle Abteilungen hinaus.»
Bigna Silberschmidt erinnert an die Notwendigkeit des Service Public
Zum Schluss erinnerte Silberschmidt an die Wichtigkeit des Service Public. Dieser liege ihr als Journalistin und Bürgerin einer Demokratie «sehr am Herzen»: «Weil er unter anderem für die Vielfalt in unserer Gesellschaft und unterschiedliche Perspektiven steht.»
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Sie habe deshalb einen Wunsch: «Hebend mir ihm Sorg.» Danach fügte sie noch hinzu – sozusagen als Schlusswort: «Ein lieber Arbeitskollege hat mir letzthin gesagt ‹d'welt isch rund, dassmesech wieder cha begegne›».