«Apple Cider Vinegar»: Netflix enthüllt schockierende Wellness-Lüge
Die neue Serie «Apple Cider Vinegar» auf Netflix deckt die wahre Geschichte der australischen Wellness-Betrügerin Belle Gibson auf.

Netflix hat mit «Apple Cider Vinegar» eine neue Serie veröffentlicht, die die Zuschauer in ihren Bann zieht. Die sechsteilige Produktion basiert auf der wahren Geschichte von Belle Gibson (33), einer australischen Influencerin.
Gibson täuschte ihre Follower, indem sie behauptete, ihren frei erfundenden Hirntumor durch alternative Heilmethoden geheilt zu haben. Ihre Geschichte entpuppte sich als komplette Lüge, wie «The Independent» berichtet.
Die Serie, die am 6. Februar 2025 Premiere feierte, erzählt von Gibsons Aufstieg und Fall. Sie nutzte die aufkommende Instagram-Ära geschickt aus, um ihre Reichweite zu vergrössern.
Starbesetzung und kreative Umsetzung
Kaitlyn Dever verkörpert die Hauptrolle der Belle Gibson. Neben ihr glänzen Alycia Debnam-Carey und Aisha Dee in weiteren wichtigen Rollen, wie «Screenrant» berichtet.
Die Macher der Serie setzen auf einen innovativen Erzählstil. «Apple Cider Vinegar» verspricht spannende Unterhaltung mit Tiefgang.
Die Serie regt zum Nachdenken über Wahrheit und Täuschung in sozialen Medien an.
Kritische Auseinandersetzung mit dem Genre
«Apple Cider Vinegar» reflektiert kritisch das True-Crime-Genre. Die Serie hinterfragt, wie viel Wahrheit in der Darstellung steckt, wie «Slate» ausführt.
Jede Episode beginnt mit einem Disclaimer, der die Zuschauer zum Nachdenken anregt. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion verschwimmen bewusst im Laufe der Serie.
Hintergründe der wahren Geschichte
Belle Gibson baute ihr Wellness-Imperium auf Lügen auf. Sie behauptete, unheilbaren Krebs durch Ernährung und alternative Therapien besiegt zu haben.

Ihre Geschichte flog 2015 auf, als Journalisten Unstimmigkeiten entdeckten. Die Serie basiert auf dem Buch «The Woman Who Fooled The World» ebendieser Journalisten.
2017 wurde Gibson von einem australischen Gericht des Betrugs und der öffentlichen Täuschung schuldig gesprochen. Sie wurde zu einer Geldstrafe von umgerechnet 233'000 Schweizer Franken verurteilt.