Prinz Andrew macht Geschäfte mit umstrittenem Banker
Nach dem Epstein-Skandal wird Prinz Andrew erneut in Verbindung mit einem Grüsel gebracht. Er hat mit einem Belästigungsbanker eine Firma gegründet.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Andrew wird mit dem pädophilen Jeffrey Epstein in Verbindung gebracht.
- Nun macht er Geschäfte mit einem in Ungnade gefallenen Banker.
- Harry Keogh soll junge Mitarbeiterinnen sexuell belästigt haben.
Der Skandal-Royal Prinz Andrew (61) stolpert ins nächste Fettnäpfchen. Nach seiner Verbindung mit Pädo Jeffrey Epstein (†66) lässt er sich erneut mit einem unsauberen Mann ein: Banker Harry Keogh.

Der Prinz hat sich mit dem ehemaligen Star-Banker der britischen Bank Coutts für eine geheime Firma zusammengetan. Darüber berichtet die «Times».
2015 wurden Belästigungsvorwürfe über Keogh laut und er verliess 2018 schliesslich die Bank der Queen. Seitdem ist er in Ungnade gefallen – ausser beim Skandal-Royal!

Die beiden sind Inhaber des Unternehmens Lincelles. Es soll als ein Mittel zur Vermögensverwaltung von Andrews Familie dienen, heisst es weiter.
Prinz Andrew und Keogh sind «Freunde»
Die Gesellschafter haften für das gesamte Vermögen, weshalb die Firma sich beim Handelsregister nicht ausweisen muss. Lincelles soll es bereits seit Juni 2020 so geben.

Laut der britischen Zeitung haben der Herzog von York und Keogh schon lange Kontakt. Eine Quelle offenbarte, dass Harry «seit etwa 20 Jahren als Privatbankier des Herzogs» arbeitet.
Der in Ungnade gefallene Banker sei ein «Freund und Berater» von Prinz Andrew. Bei der Hochzeit von Andrews Tochter Prinzessin Eugenie war Harry Keogh ein geladener Gast.

Der Namen des Unternehmens kommt nicht von ungefähr: Im Jahr 1793 gab es in der französischen Ortschaft Linselles eine Schlacht, bei der die Engländer siegten. Das Kommando im Kampf hatte der damalige Herzog von York.