Seit einem Monat: Leichen von Hackman und Frau werden nicht abgeholt
Seit über einem Monat befinden sich die Leichen von Gene Hackman und Betsy Arakawa in der Gerichtsmedizin. Warum kümmert sich niemand um die Abholung?

Das Wichtigste in Kürze
- Gene Hackman und Betsy Arakawa wurden Ende Februar in die Gerichtsmedizin übergeben.
- Nach aktuellem Stand befinden sich die Leichen des Ehepaares immer noch dort.
- Sind die Angehörigen noch mit der Planung der Beerdigung beschäftigt?
Der Tod von Gene Hackman (†95) und Betsy Arakawa (†65) stellt viele Menschen weiterhin vor ein grosses Fragezeichen.
Laut Behörden verstarb der Schauspieler am 18. Februar infolge einer fortgeschrittenen Alzheimer-Erkrankung. Seine Ehefrau wiederum erlag einer Hantavirus-Infektion, ihr Tod wird auf den 12. Februar datiert.
Nun sorgen neue Details für Verwirrung: Nach Berichten von «TMZ» sollen sich die Leichen des Ehepaares noch immer in der Gerichtsmedizin in New Mexico (USA) befinden.
Hackman und seine Frau wurden am 26. Februar tot in ihrer Villa in Santa Fe aufgefunden. Und anschliessend zur Autopsie übergeben.
Sind Angehörige noch mit der Beerdigung beschäftigt?
Bis zum jetzigen Zeitpunkt erscheinen die beiden auf der wöchentlich aktualisierten Liste der noch nicht abgeholten Leichen. Warum sich niemand darum kümmert, ist unklar. Jedoch wird vermutet, dass die Angehörigen des Paares noch mit der Organisation der Beerdigung beschäftigt seien.

Dass die Verstorbenen über einen Monat lang in Verwahrung bleiben, sei dennoch nicht ganz ungewöhnlich, so die Verantwortlichen. Was mitunter auch eine Rolle spielen dürfte, war Hackmans schwierige Beziehung zu seinen Kindern.
Erst kürzlich sollen seine beiden Töchter vor Gericht einen Antrag eingereicht haben, um die Veröffentlichung der Autopsieberichte zu verhindern. Dieser Schritt sei «sehr untypisch», meinte ein Insider.
Fremder Mann verfolgte Hackman und Ehefrau
Ob das Todesrätsel des Ehepaars jemals gelöst wird, ist demnach unklar. Ebenso mysteriös wirken die neuesten Informationen, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurden. «Fox News» berichtete davon, dass Arakawa sich bis zu ihrem Tod offenbar stark unter Druck gesetzt gefühlt hatte.
Aus Bodycam-Aufnahmen ist zu entnehmen, wie besorgt die frühere Pianistin im Gespräch mit ihrem Coiffeur über einen fremden Mann spricht. Dieser soll das Ehepaar mehrere Male auf Schritt und Tritt verfolgt und die beiden sogar mit Geschenken überrascht haben.
Aufgrund dieser kuriosen Begegnungen soll sich Arakawa zunehmend eingeschüchtert gefühlt haben. So wusste der Mann offenbar auch, welches Auto die Hackmans fuhren.