SP-Co-Präsidium würde künftig 80'000 Franken beziehen
Sollten Mattea Meyer und Cédric Wermuth das Co-Präsidium der SP übernehmen, werden sie eine Entschädigung von 35'000 Franken plus 5000 Franken Spesen erhalten.

Das Wichtigste in Kürze
- Mattea Meyer und Cédric Wermuth würden als Co-Präsidenten der SP 80'000 Franken beziehen.
- Die Kandidierenden seien aber im Nachhinein darüber informiert worden.
Sollten die Nationalräte Mattea Meyer und Cédric Wermuth im Oktober das Co-Präsidium der SP Schweiz übernehmen, werden sie eine Entschädigung von je 35'000 Franken plus 5000 Franken Spesen erhalten. Das sagte Wermuth in einem Zeitungsinterview.
Die Parteileitung habe entschieden, dass ein Co-Präsidium je 35'000 Franken plus 5000 Spesen erhalten würde, sagte der Aargauer Wermuth auf eine entsprechende Frage im Interview mit der «Aargauer Zeitung». Es wurde am Samstag veröffentlicht.
Wermuth: «Nicht an Entscheidung beteiligt»
«An dieser Entscheidung waren wir übrigens richtigerweise nicht beteiligt», sagte Wermuth. Die Kandidierenden seien im Nachhinein darüber informiert worden. Der derzeitige Parteipräsident, der Freiburger Ständerat Christian Levrat, erhält 50'000 Franken plus 10'000 Franken Spesen.

Bei CVP und FDP liegt die Entlohnung für das nationalen Präsidium ebenfalls um die 50'000 Franken für ein Pensum, das 40 bis 50 Stellenprozent entspricht. Bei der SVP hingegen ist das Parteipräsidium ein unbezahltes Ehrenamt.