Aaron Rodgers feiert ungeimpften Novak Djokovic an US Open
Der neue Quarterback der New York Jets feuert Novak Djokovic an den US Open an. Was dem Football-Star ganz besonders gefällt: Der Serbe ist ungeimpft.
Das Wichtigste in Kürze
- Novak Djokovic trifft heute im Viertelfinal der US Open auf Taylor Fritz.
- Im Achtelfinal siegte der Serbe in drei Sätzen, bekam zudem prominente Unterstützung.
- NFL-Quarterback Aaron Rodgers drückte ihm die Daumen. Und postet eine Anti-Impf-Botschaft.
Novak Djokovic übersteht den Achtelfinal bei den US Open ohne grosse Probleme. Gegen den Kroaten Borna Gojo siegt der Serbe in drei Sätzen, trifft heute (19.15 Uhr) im Viertelfinal auf den US-Amerikaner Taylor Fritz. Die baldige Weltnummer 1 konnte sich auch auf prominenten Support verlassen.
Gegen Gojo drückte ihm nämlich kein Geringerer als NFL-Superstar Aaron Rodgers die Daumen. Der neue Quarterback der New York Jets verbrachte den Nachmittag im Stadion. Später sorgt die American-Football-Ikone mit einer Instagram-Story für mächtig Aufsehen.
Rodgers postet ein Bild von Djokovic und schreibt, dass er gerade einen Haken in seine «Bucket List» machen konnte. Er habe soeben die «Grossartigkeit erlebt, Djokovic persönlich im Arthur Ashe Stadium zu sehen.»
So weit, so gut. Doch Rodgers lobt den 23-fachen Grand-Slam-Champion auch wegen einer Sache neben dem Tennis-Platz. Djokovic ist – wie Rodgers auch – bekennender Impf-Skeptiker.
Der Jets-Spieler verwendet in seiner Story den Hashtag #novaxdjokovic und streicht das Logo von einem der grossen US-Open-Sponsoren durch: Moderna. Ein Pharmaunternehmen, das einen der weitverbreitetsten Corona-Impfstoffe hergestellt hat.
Djokovic und Rodgers wehren sich öffentlich gegen die Corona-Impfung
Die Top-Sportler sorgten in Vergangenheit beide für Aufsehen im Thema Corona-Impfung. Djokovic verlor erst einen Gerichts-Streit, durfte 2022 nicht nach Australien einreisen. Er verpasste wegen der fehlenden Impfung sowohl die Australian als auch die US Open.
Aaron Rodgers behauptete im Jahr 2021 erst auf die Frage eines Reporters: «Ja, ich bin geimpft.» Die Aussage entpuppte sich als falsch.
Ein paar Monate später wurde der viermalige NFL-MVP nämlich positiv getestet. Rodgers fehlte seinem damaligen Team, den Green Bay Packers, tagelang. Und es wurde klar, dass der Altmeister nicht geimpft ist. Die NFL erlaubte es geimpften Spielern nämlich, trotz positivem Corona-Test nach 24 Stunden wieder mitzutrainieren.
Rodgers setzte statt der Impfung auf eine homöopathische Langzeitimmunisierung. «Ich bin kein Impfgegner, ich will nur die beste Wahl für meinen Körper treffen», begründete Rodgers.