Tennis-Star Jannik Sinner verliert Nominierung für Laureus-Award
Die dreimonatige Sperre für Tennis-Star Jannik Sinner sorgt weiter für Wirbel. Und sie hat für den jungen Italiener Folgen bei einer Preisverleihung.
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Das Wichtigste in Kürze
- Jannik Sinner muss wegen seiner Doping-Sperre drei Monate pausieren.
- Nun verliert der Italiener auch noch eine bedeutende Award-Nominierung.
- Die Laureus Awards ziehen die Nennung für den Weltranglisten-Ersten zurück.
Der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner wird nach seiner Doping-Affäre nicht für einen renommierten Sportpreis nominiert. Die Nominierung für den diesjährigen Laureus World Sportsman of the Year Award wurde zurückgezogen.
Das teilte Sean Fitzpatrick als Vorsitzender der Laureus World Sports Academy in einer Erklärung mit. Man habe den Fall und die Entscheidungen der zuständigen globalen Gremien verfolgt. Man sei der Ansicht, dass die dreimonatige Sperre die Nominierung nicht zulasse.
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Jannik Sinner und sein Team seien über diesen Schritt informiert worden, hiess es in der Mitteilung weiter. Die Nominierten für die Laureus World Sports Awards 2025 werden am 3. März in Madrid bekanntgegeben.
Jannik Sinner rechtzeitig für French Open wieder zurück
Der 23-jährige Südtiroler war im März 2024 positiv auf das verbotene Mittel Clostebol getestet worden. Sinner hatte angegeben, dass es bei einer Massage über die Hände eines Betreuers in seinen Körper gelangt sei.
Die verantwortliche Tennis-Agentur ITIA sah kein vorsätzliches Verschulden und keine Fahrlässigkeit und verzichtete auf eine Sperre. Dagegen ging die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vor.
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Mitte Februar war bekanntgeworden, dass sich Sinner mit der WADA auf eine dreimonatige Sperre geeinigt hat. Bis Anfang Mai darf der Australian-Open-Sieger keine Turniere spielen. Rechtzeitig vor den French Open, die am 25. Mai in Paris beginnen, endet die Sperre.