Lara-Konkurrentin Brignone: Roger Federer ist mein Vorbild
Federica Brignone bezeichnet Roger Federer als ihr Vorbild. In Are kämpft sie gegen seine Landsfrau Lara Gut-Behrami um den Gesamtweltcup-Sieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Federica Brignone bezeichnet Roger Federer als ihr Vorbild.
- Das gemeinsame Foto von 2022 bezeichnet sie als «magischen Moment».
- Die Italienerin kämpft gegen Lara Gut-Behrami um den Gesamtweltcup-Sieg.
Noch drei Ski-Wochenenden stehen an. Federica Brignone hat gute Chancen, eine Kristallkugel zu gewinnen: Den Gesamtweltcup führt sie vor Lara Gut-Behrami an, in der Abfahrtswertung steht sie ebenfalls an der Spitze. Im Super-G liegt sie bloss hinter Gut-Behrami, im Riesenslalom hinter Alice Robinson.
In zwei Kategorien kämpft die Italienerin also gegen die Schweizerin. In einem Interview mit der «Marca» aber schwärmt sie von einem Landsmann von Gut-Behrami. So bezeichnet sie Tennis-Maestro Roger Federer als ihr Vorbild.

Vor drei Jahren traf sie ihn sogar bei den Weltcup-Rennen in der Lenzerheide. Dort sicherte sie sich die kleine Kugel im Super-G. Danach sprach sie von einem «magischen Moment» – und meinte damit das Foto mit Federer. Es sei sehr aufregend gewesen.
Am Samstag steht für Brignone und Gut-Behrami der Riesenslalom in Are an, wo es um wichtige Punkte gehen wird. Verfolgen wird das Rennen auch Rosa Maria Quario, die Mutter von Brignone. «Es ist sehr schwer für sie, sie leidet sehr», so die 34-Jährige.

Früher habe die Mutter sie jeweils gebeten, bei der Abfahrt weniger schnell zu fahren. Sie habe gesagt: «Ich mag es, wenn du schnell fährst, aber es macht mir Angst.»
Brignone hingegen mag das Adrenalin, sagt aber auch: «Wenn du diesen Sport betreibst, weisst du, dass dir sehr schlimme Dinge passieren können.»