Für Intel und AMD: Microsoft öffnet KI-Funktionen
Microsofts KI-Funktionen für Copilot+ PCs sind jetzt auch auf AMD- und Intel-Systemen verfügbar.

Bisher exklusiv für Qualcomm-Snapdragon-X-Systeme, öffnet Microsoft seine KI-Tools nun für Ryzen-AI-300- und Core-Ultra-200V-CPUs. Voraussetzung bleibt eine NPU mit mindestens 40 TOPS sowie 16 GB RAM und 256 GB Speicher.
«Die Erweiterung schafft Parität zwischen den Plattformen», heisst es laut «Computerbase» im offiziellen Bericht.
Als erste Funktionen erhalten AMD- und Intel-Nutzer Live-Untertitel für Videos, Meetings und Audiodateien. Die Echtzeit-Transkription übersetzt über 40 Sprachen ins Englische und 27 ins vereinfachte Chinesische, berichtet «Heise».

Der Rollout startet mit dem «March 2025 Windows Non-Security Preview Update».
Qualcomm behält Exklusivfunktionen
Snapdragon-Systeme profitieren weiterhin von erweitertem Sprachzugriff. Die NPU-basierte Steuerung verarbeitet komplexe Befehle flexibler.
«Für x86-Hardware soll diese Funktion erst später folgen», bestätigt die Quelle.
Im Kreativbereich bringt Paint den Cocreator: Nutzer kombinieren manuelle Zeichnungen mit KI-generierten Elementen. Die Fotos-App ergänzt «Restyle Image» zum Umwandeln von Bildstilen und «Image Creator» für KI-generierte Motive.
Intel: Update-Roadmap mit Hürden
Das März-Update setzt das November-2024-Patch voraus. Die schrittweise Verteilung erfolgt via «Windows Controlled Feature Rollout».
Wer nicht warten will, muss in den Einstellungen «Updates sofort installieren» aktivieren, berichtet «WinFuture».
Trotz der Öffnung bleibt Qualcomm technologischer Vorreiter. Neue Funktionen wie der optimierte Sprachzugriff laufen zunächst nur auf Snapdragon-Hardware.
Die x86-Hersteller müssen sich bis zum Jahresende gedulden, bis sie vollständig gleichziehen können.