Intel kämpft weiterhin mit Sicherheitslücken

Stefan Schönbächler
Stefan Schönbächler

Rumänien,

Die Sicherheitslücken bei Intel nehmen kein Ende. Vor kurzem waren es noch Spectre und Meltdown, jetzt ist es SWAPGS.

Intel
Ein Logo des Chip-Konzerns Intel auf der Elektronikmesse CES 2019. Die Probleme mit Sicherheitslücken in Prozessoren von Intel scheinen noch nicht vorbei zu sein. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Sicherheitsexperten haben erneut eine Sicherheitslücke bei Intel Prozessoren entdeckt.
  • Der sogenannte SWAPGS-Angriff basiert auf den vorherigen Lücken Spectre und Meltdown.

Nach den beiden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown haben Sicherheitsexperten erneut eine Schwachstelle bei Intel Prozessoren entdeckt.

«Bitdefender», eine Cyber-Sicherheitsfirma aus Rumänien, hatte bereits im vergangenen Jahr zwei Angriffsmöglichkeiten bei den Prozessoren gefunden. Auf diesen aufbauend gibt es auch noch die SWAPGS-Attacke, wie sie die Experten im eigenen Blog nennen. Bei diesem Angriff werden auch jegliche Security-Massnahmen umgangen, die speziell für Spectre und Meltdown aufgestellt wurden.

Alle neueren Intel Prozessoren von Sicherheitslücke betroffen

Betroffen sind alle Rechner, die einen der neueren Intel Prozessoren verbaut haben und mit dem OS Windows ausgestattet sind. Der Angriff nutzt deren spekulative Ausführung von Befehlen. Diese Funktion lässt den CPU Instruktionen befolgen, bevor sie überhaupt ausgeführt werden sollen.

Zur Schliessung der Lücke sollte ein einfaches Windows-Update genügen. Ein entsprechender Patch wurde bereits im Juli an Nutzer geliefert. Wer seinen Rechner stets auf dem aktuellsten Stand hält, sollte also geschützt sein.

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