Omikron-Sublinie «Höllenhund» verbreitet sich in Deutschland

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Deutschland,

Die neuen Omikron-Sublinie BQ.1.1 «Höllenhund» hat in Deutschland laut RKI merklich zugenommen.

höllenhund
Corona-Tests liegen auf einem Tisch. (Symbolbild) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut dem RKI verbreitet sich die Omikron-Sublinie BQ.1 in Deutschland.
  • Der Anteil des Erregers habe sich in den letzten vier Wochen vervierfacht.
  • Jedoch wird eine erhöhte Krankheitslast bis jetzt nicht beobachtet.

In den Herbstferien wurde der Corona-Welle einen Dämpfer verpasst. Denn bis zur vergangenen Woche sieht das RKI einen weiter abnehmenden Trend. Jedoch ist eine Sublinie im Aufwind.

In einer Stichprobe vor vergangenen Woche liegt der Anteil dieses Erregers bei über acht Prozent. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) entspricht dies «einer Vervierfachung des Anteils in den letzten vier Wochen». Mit einem Anteil von unter vier Prozent stagniert allerdings BQ.1.

Sind Sie gegen das Coronavirus geimpft?

BQ.1 und BQ.1,1 sind Abkömmlinge von BA.5 – der Omikron-Variante, die seit Monaten für das Gros der Ansteckungen in Deutschland sorgt.

Beide dürften nach Modellierungen der europäischen Seuchenschutzbehörde ECDC zu Beginn von 2023 mehr als 80 Prozent der Fälle verursachen. Berücksichtigt man den Verzug in den RKI-Daten, ist aktuell bereits von höheren Anteilen auszugehen als im Bericht angegeben.

Von «Höllenhund» ist bisher keine erhöhte Krankheitslast

Ersten Erkenntnissen zufolge können diese Erreger der Immunantwort von Menschen, die geimpft und/oder genesen sind, besser entgehen als ihre Vorgänger.

Bisher gibt es Fachleuten zufolge jedoch keine Anzeichen, dass der etwa in sozialen Medien gebrauchte Spitzname von BQ.1,1 – «Höllenhund» – Programm ist. Eine erhöhte Krankheitslast wird bisher nicht beobachtet.

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Corona-Test - AFP

«Ein abnehmender Trend» habe sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Dies schreibt das RKI darüber hinaus zur Entwicklung der gemeldeten Corona-Fälle in Deutschland.

Die Auswertungen zeigen zudem, dass vergangene Woche so wenige Labortests auf Sars-CoV-2 gemacht wurden wie zuletzt Anfang September: etwa 509'000. In der Zwischenzeit hatte es auch schon mehr als 900'000 Tests pro Woche gegeben.

Weniger Krankenhausbehandlungen

Die RKI-Daten zu schweren Krankheitsverläufen deuten allerdings ebenfalls auf eine derzeit rückläufige Entwicklung hin: Die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Covid-19 sei leicht zurückgegangen, hiess es. Auch auf den Intensivstationen im Land wurden weniger Schwerkranke als zuvor mit dem Virus behandelt, wie es hiess.

Insgesamt hält das Institut akute Atemwegsinfektionen im Herbst für schwerer zu verhindern. Dies sei so, weil sich Menschen häufiger und länger in Räumen aufhielten. Es sei daher in den nächsten Wochen mit einer hohen Zahl an solchen Ansteckungen zu rechnen.

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