Polizei findet geheimen Marius-Ordner: Hunderte Missbrauch-Videos!
Im Zuge der Ermittlungen gegen Norwegens Skandal-Sohn Marius stiess die Polizei auf private Foto- und Videoaufnahmen. Der Inhalt? Die mutmasslichen Übergriffe.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby soll gegenüber mehreren Frauen gewalttätig geworden sein.
- Im Rahmen der Ermittlungen entdeckte die Polizei jetzt erschreckendes Bildmaterial.
- Die Aufnahmen sollen die sexuellen Übergriffe zeigen, die er selbst gefilmt hatte.
Im Missbrauchsskandal von Marius Borg Høiby (28) lichten sich immer mehr erschütternde Details. Die norwegische Zeitung «Se og Hør» berichtet nun über neue Enthüllungen der Polizei – und die haben es in sich.
Auf einem der beschlagnahmten elektronischen Geräte des Sohnes von Kronprinzessin Mette-Marit (51) stiessen die Ermittler auf einen Ordner mit Hunderten von Foto- und Videoaufnahmen. Diese sollen die sexuellen Übergriffe an verschiedenen Frauen zeigen.
Polizei prüft Inhalte
Besonders fragwürdig: Zwischen den verschiedenen Bildmaterialien sollen offenbar Parallelen zu erkennen sein. Den Opfern sei es nicht möglich gewesen, sich gegen die mutmasslichen Gewalttaten zu wehren.

Die Aufnahmen, die Marius selbst gefilmt haben soll, werden von Insidern als «massiv» bezeichnet. Die Polizei versuche nun, die einzelnen Personen zu identifizieren. Zudem gelte es, die Inhalte auf ihre Strafbarkeit zu überprüfen.
Brisant: Noch vor Auftauchen der besagten Fotos und Videos hatte ein Verteidiger des Skandal-Sohns betont: Es handle sich darin angeblich um einvernehmliche Beziehungen.
Trotz Ermittlungen: Weitere Frau meldete Übergriff
Nachdem im August 2024 die ersten mutmasslichen Gewaltvorfälle öffentlich geworden waren, wurde Marius verhaftet. Nach einer kurzzeitigen Freilassung sowie einer erneuten Festnahme sass er im November eine Woche lang in Untersuchungshaft.

Trotz aller Ermittlungen soll es in diesem Monat zu einem weiteren Übergriff gekommen sein. Dies behauptet eine anonyme Frau, die sich erst letzte Woche an die Polizei gewandt hatte.
Das mutmassliche Opfer, im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, berichtete von einem Missbrauch in einem Hotel in Oslo. Sie soll die inzwischen sechste Frau sein, die mit den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Marius im Zusammenhang steht.
Anklage bleibt vorerst unklar
Während die Ermittlungen laufen, hält der norwegische Palast an seiner Kommunikationsstrategie fest: «Wir geben dazu kein offizielles Statement ab», heisst es auf Anfrage der «Bild».

Bisher ist nicht bekannt, wann der Staatsanwalt eine Anklageschrift vorlegen wird. «Wir können keinen Zeitrahmen benennen, da die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind», vermeldet die Osloer Polizei.
Skandal-Sohn tauchte in Kopenhagen ab
Sicher ist jedoch: Solange kein Urteil gefällt wird, bleibt Marius auf freiem Fuss. Nachdem er in seiner Heimat offenbar nicht mehr erwünscht ist, flüchtete der Royal-Rüpel letzte Woche ins Nachbarland Dänemark.

Versteckt hinter einer dicken Sonnenbrille und deutlich dunkleren Haaren wurde Marius mit einer fremden Begleitung auf den Strassen Kopenhagens gesichtet. Dort soll der Sohn von Mette-Marit im Luxus-Hotel «Guldsmeden» eingecheckt haben.