Parlament verlangt Schritte gegen tierquälerischen Welpenhandel
Bund und Kantone sollen den Kampf gegen tierquälerischen Welpenhandel verstärken. Das Parlament verlangt verbindliche Regelungen, um den Daten- und Informationsaustausch mit ausländischen Behörden sicherzustellen.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Ständerat hat am Montag eine entsprechende Motion der Schaffhauser SP-Nationalrätin Martina Munz oppositionslos angenommen.
Der Nationalrat hatte dem Vorstoss schon am Ende der Sommersession stillschweigend zugestimmt.
Die Motionärin kritisierte, dass die Datenübermittlung heute nur mit einem Amtshilfegesuch an die Schweiz möglich sei. Das sei umständlich und viel zu langwierig, um rasch gegen fehlbare Hundehändler aktiv zu werden. Der Bundesrat war mit dem Vorstoss einverstanden.