Tödliche Gefahr: Diese süsse Versuchung ist Gift für Katzen
Warum sollten Katzen interessiert an Frostschutzmittel sein? Ganz einfach, weil es süss schmeckt. Wie du eine Vergiftung erkennst und vorbeugst.

Als Katzenbesitzer tust du alles, um deinen Stubentiger zu schützen. Doch wusstest du, dass eine grosse Gefahr in vielen Kellern und Garagen lauert?
Gemeint sind Frostschutzmittel. Genau die können eine tödliche Gefahr für neugierige Vierbeiner darstellen. Warum? Weil sie süss schmecken und daher quasi unwiderstehlich sind ...
Tödlicher Cocktail im Keller
Frostschutzmittel enthält Ethylenglykol, eine Chemikalie, die bei Katzen Nierenversagen verursachen kann. Das Problem ist: Sie schmeckt süss. Für Katzen riecht das nach einem Leckerbissen – mit fatalen Folgen.

Schon kleinste Mengen können ausreichen, um schwere Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Und weil die Symptome im Allgemeinen erst Stunden später auftreten, bleibt oft nicht genug Zeit für eine wirksame Behandlung.
Erste Anzeichen erkennen und Leben retten
Zittern oder Krämpfe sind typische erste Anzeichen einer Vergiftung durch Frostschutzmittel bei Katzen. Auch Apathie oder übermässiger Durst können Warnsignale sein.
Bemerkst du solche Verhaltensänderungen bei deinem Haustier, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen. Je schneller die Behandlung beginnt, desto grösser sind die Überlebenschancen deines Lieblings.
So schützt du deine Katze
Sorge immer dafür, dass Frostschutzmittel und andere giftige Substanzen sicher aufbewahrt werden – ausserhalb der Reichweite deiner neugierigen Samtpfote.

Auch beim Auslaufen von Kühlmittel aus dem Auto solltest du vorsichtig sein: Wische es sofort weg und verhindere so, dass deine Katze in Versuchung gerät.
Als Besitzer eines Freigängers solltest du auch mit der Nachbarschaft sprechen, in der deine Katze unterwegs ist. Bitte sie darum, ihre Frostschutzmittel sicher zu verwahren.