Rechenzentrum von Google in Oregon: Sorge um Wasserversorgung
Google plant in The Dalles den Bau eines neuen Rechenzentrums. Weder der Tech-Gigant noch die Stadt sagen, wie viel Wasser das Rechenzentrum nutzen wird.

Das Wichtigste in Kürze
- Google plant in The Dalles in Oregon ein neues Rechenzentrum.
- Die Kühlung der Rechenzentren benötigt mehr Wasser.
- Weder die Stadt noch Google möchten jedoch genaue Angaben dazu machen.
In der Stadt The Dalles im US-Bundesstaat Oregon ist der Bau eines Google-Rechenzentrums in Planung. Brisant: Die Stadt will nicht, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie viel Wasser das Rechenzentrum tatsächlich nutzen wird.
Demnach habe The Dalles vor dem Staatsgerichtshof Klage eingereicht, um den Wasserverbrauch des Tech-Giganten geheim zu halten, so «The Oregonian».
Google würde zwei neue Serveranlagen in The Dallas erwägen. Dort betreibe das Unternehmen bereits einen riesigen Komplex mit Rechenzentren. Google erklärte, dass es mehr Wasser zur Kühlung seiner Rechenzentren benötigte.
Rund 28,5 Millionen US-Dollar für erweiterte Wasserkapazität
Weder das Technologieunternehmen noch die Stadt möchten genaue Angaben dazu machen. Einzig erklärten sie, dass The Dalles den Bedarf von Google nicht decken kann, ohne das Wassersystem zu erweitern. Google trägt demnach die Kosten für die Aufrüstung.

Für die Erweiterung der Wasserkapazität der Stadt würde der Tech-Gigant rund 28,5 Millionen US-Dollar ausgeben, wie «The Oregonian» mitteilt. Demnach würde Google nur einen Teil der zusätzlichen Wasserkapazität nutzen. Die Stadt hätte somit mehr Wasser für ihre Einwohner und die Industrie.
Besorgnis über Wasserversorgung der Stadt wegen Rechenzentrum
Anwohner und Landwirte in der Umgebung zeigen sich jedoch besorgt über das Vorhaben. Dies aufgrund der anhaltenden Dürre und der langfristigen Wasserversorgung der Stadt. Demnach seien sie nicht genügend über den tatsächlichen Wasserverbrauch von Google informiert worden.
Trotzdem möchte The Dalles diese Informationen unter Verschluss halten. Für sie handelt es sich um ein «Geschäftsgeheimnis» von Google. Dieses ist nach dem Gesetz von Oregon von der Offenlegung entbunden.